Meta bekommt Gegenwind aus China. Am 8. Januar kündigte das chinesische Handelsministerium an, die Übernahme des KI-Startups Manus durch den Tech-Konzern genau unter die Lupe zu nehmen. Ministeriumssprecher He Yadong machte klar: Unternehmen, die in China tätig werden wollen, müssen sich an lokale Gesetze halten – egal ob es um Auslandsinvestitionen, Technologieexporte oder Datenübertragungen geht.
Was steckt hinter der Prüfung? Die Behörden wollen bewerten, ob der Deal mit den chinesischen Vorschriften vereinbar ist. Konkrete Vorwürfe nannte das Ministerium nicht, doch die Ansage ist eindeutig: Peking will bei diesem Milliarden-Deal mitreden.
Der Manus-Deal im Visier
Meta hatte die Übernahme von Manus für rund 2 Milliarden Dollar angekündigt. Das Startup entwickelt KI-Agenten speziell für kleine und mittlere Unternehmen – ein Markt, den Meta stärker erschließen will. Analysten von Rosenblatt hatten nach Bekanntgabe des Deals ihr Kursziel von 1.117 Dollar bestätigt, Jefferies bleibt bei 910 Dollar.
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Doch nun könnte China Sand ins Getriebe streuen. Die Untersuchung dürfte Wochen oder gar Monate dauern. Für Meta bedeutet das Unsicherheit in einem strategisch wichtigen Wachstumsfeld.
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Parallel sorgte eine weitere Transaktion für Aufsehen: Chief Operating Officer Javier Olivan trennte sich am 5. Januar von 517 Aktien zu je 650,41 Dollar – Gesamtwert 336.261 Dollar. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans, den Olivan im August 2024 aufgesetzt hatte.
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Nach dem Deal hält Olivan noch 11.683 Aktien direkt. Weitere Anteile liegen in verschiedenen Trusts und Gesellschaften. Bei einer Marktkapitalisierung von 1,64 Billionen Dollar und einem KGV von 28,69 wirkt die Transaktion zwar klein, sendet aber ein Signal: Selbst Top-Manager nutzen das aktuelle Kursniveau zum Verkauf.
Threads kämpft um Reichweite
Abseits der Übernahme-Turbulenzen arbeitet Meta weiter am Ausbau seiner Plattformen. Threads testet derzeit In-Chat-Spiele – vorerst intern mit einem Basketball-Minispiel. Nutzer sollen durch Wischgesten Körbe werfen und Highscores mit Freunden vergleichen können.
Ob und wann das Feature kommt, ist offen. Doch der Zeitpunkt ist kein Zufall: Threads hat zwar 400 Millionen monatliche Nutzer, liegt in den USA aber immer noch deutlich hinter X zurück. Auch WhatsApp bekommt neue Funktionen für Gruppenchats – darunter personalisierte Mitglieder-Tags und Event-Erinnerungen.
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