Metaplanet baut seine Rolle als asiatisches Bitcoin-Reservoir konsequent aus. Jetzt folgt ein prominentes Signal aus der institutionellen Welt. BlackRock hat seine Beteiligung an dem japanischen Unternehmen spürbar erhöht.
Der iShares Core MSCI EAFE ETF kaufte 299.300 zusätzliche Anteile. Damit wächst die Position auf insgesamt 3,72 Millionen Aktien. Das Vertrauen des größten Vermögensverwalters der Welt stützt die Strategie des Managements.
Metaplanet verfolgt eine aggressive Expansionsstrategie für seine Bilanz. Das Unternehmen hält derzeit etwa 43.000 Bitcoin. Das Management will diesen Bestand bis Ende 2026 auf 100.000 Einheiten steigern.
Fokus auf die Krypto-Reserve
Das Unternehmen wandelt sich damit zum asiatischen Gegenstück von MicroStrategy. Investoren nutzen die Aktie zunehmend als Vehikel für indirekte Krypto-Investments.
Bereits im ersten Quartal 2026 kaufte die Firma über 5.000 Bitcoin hinzu. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 1,56 Milliarden Euro.
An der Börse sorgte die Nachricht für kräftigen Auftrieb. Die Aktie kletterte um über sieben Prozent auf einen Kurs von 1,29 Euro. Trotz dieses Sprungs bleibt das langfristige Chartbild vorerst belastet.
Vom 52-Wochen-Hoch bei 9,34 Euro ist das Papier weit entfernt. Der Kurs notiert momentan 40 Prozent unter der 200-Tage-Linie. Dieser gleitende Durchschnitt liegt bei 2,18 Euro.
Die institutionelle Unterstützung durch BlackRock stabilisiert das Profil in einem volatilen Umfeld. Die weiteren Bestandsmeldungen im zweiten Halbjahr bleiben der zentrale Faktor für die Bewertung.
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