Metaplanet weitet sein Geschäftsmodell aus. Der japanische Bitcoin-Investor, der seit Wochen keine direkten BTC-Käufe mehr getätigt hat, gründet gleich zwei neue Tochtergesellschaften – und richtet seinen Blick dabei auch auf die USA.
Zwei neue Töchter, ein größerer Plan
Mit Metaplanet Ventures K.K. entsteht ein Venture-Arm, der über die nächsten zwei bis drei Jahre rund 4 Milliarden JPY (ca. 25 Millionen USD) in Bitcoin-Infrastruktur-Startups investieren soll. Im Fokus stehen Unternehmen aus den Bereichen Lending, Zahlungsabwicklung und Custody – allesamt innerhalb Japans.
Das erste Zielinvestment steht bereits fest: Bis zu 400 Millionen JPY fließen in die Series-B-Runde von JPYC Inc., einem lizenzierten Emittenten eines Yen-gebundenen Stablecoins. Für Metaplanet ist das der erste konkrete Schritt in den japanischen Stablecoin-Markt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Metaplanet?
Parallel dazu entsteht Metaplanet Asset Management mit Sitz in Miami. Die Gesellschaft soll Bitcoin-bezogene Anlageprodukte anbieten und japanisches Unternehmenskapital mit dem globalen Markt für digitale Assets verbinden.
Milliardenverlust trotz Umsatzsprung
Die Expansion kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt. Im Geschäftsjahr 2025 verbuchte Metaplanet einen Nettoverlust von 95 Milliarden JPY (ca. 605 Millionen USD). Haupttreiber waren nicht realisierte Bewertungsverluste auf den Bitcoin-Bestand in Höhe von 102,2 Milliarden JPY.
Denn Metaplanet hält derzeit 35.102 BTC zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von rund 107.716 USD – während Bitcoin gestern bei etwa 69.400 USD notierte. Das entspricht einem aktuellen Marktwert von rund 2,4 Milliarden USD, also deutlich unter den Anschaffungskosten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Metaplanet?
Auf der Umsatzseite sieht es anders aus: Die Erlöse stiegen um 738 Prozent auf 8,91 Milliarden JPY, das operative Ergebnis legte sogar um 1.695 Prozent zu.
Aktie unter Druck
Die Aktie notiert derzeit bei 352,00 JPY und hat in den vergangenen fünf Handelstagen rund 4,6 Prozent verloren. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus 13 Prozent, auf Sechsmonatssicht sogar mehr als 62 Prozent.
Bitcoin selbst notiert etwa 47 Prozent unter seinem Allzeithoch von 126.000 USD aus dem Oktober 2025. Als Ursachen nennen Marktbeobachter Gewinnmitnahmen langfristiger Halter sowie Liquidationen gehebelter Positionen. Institutionelles Interesse bleibt dennoch vorhanden: Zwischen dem 9. und 11. März verzeichneten US-amerikanische Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von 533 Millionen USD. Ob Metaplanet mit seinem Asset-Management-Ableger in Miami von diesem Trend profitieren kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Metaplanet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Metaplanet-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:
Die neusten Metaplanet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Metaplanet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Metaplanet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

