Microsoft verlangt plötzlich deutlich mehr Geld für seine Laptops. Parallel dazu pumpt der Konzern Milliarden in ein neues Rechenzentrum am Polarkreis. Diese Zweigleisigkeit kommt an der Börse gut an. Die Aktie kletterte am Mittwoch um fast vier Prozent.
Hardware wird zum Luxusgut
Käufer der neuen Surface-Modelle müssen tief in die Tasche greifen. Microsoft hat die Einstiegspreise für das Surface Pro und den Surface Laptop auf 1.499 US-Dollar angehoben. Das sind 500 Dollar mehr als beim Verkaufsstart 2024. Der Grund dafür liegt paradoxerweise im eigenen Erfolg. Der gigantische Hardware-Hunger von KI-Rechenzentren verknappt weltweit Speicherbausteine. Das treibt die Kosten für RAM und andere wichtige Komponenten massiv in die Höhe. Die Folge: Top-Modelle der Surface-Reihe kosten mittlerweile bis zu 3.649 Dollar.
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Milliarden-Investition im ewigen Eis
Während die Endgeräte teurer werden, baut Microsoft seine Cloud-Infrastruktur aggressiv aus. Der Konzern hat einen Leasingvertrag für riesige Rechenzentrumskapazitäten im norwegischen Narvik unterzeichnet. Das 6,2 Milliarden Dollar schwere Projekt liegt nördlich des Polarkreises. Dort installiert Microsoft 30.000 „Vera Rubin“-Chips von Nvidia. Diese waren ursprünglich für OpenAI-Projekte vorgesehen.
Die Investition stärkt das lukrative Intelligent-Cloud-Segment. Die Azure-Plattform wuchs im zweiten Geschäftsquartal 2026 um 39 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz überstieg dabei die Marke von 50 Milliarden Dollar. Unternehmen fragen immer mehr KI-gestützte Anwendungen nach.
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Kursausbruch und Quartalszahlen
Neben der Infrastruktur bereinigt Microsoft auch akute Sicherheitsprobleme. Am jüngsten Patch Tuesday schloss das Unternehmen zwei kritische Zero-Day-Schwachstellen. Eine davon betraf SharePoint und wurde bereits aktiv für Angriffe genutzt.
An der Börse überwiegt der Optimismus. Die Microsoft-Aktie sprang am Mittwoch in Frankfurt um 3,97 Prozent auf 347,25 Euro. Damit durchbrach der Kurs die 50-Tage-Linie bei 336,42 Euro deutlich nach oben. Analysten von KeyBanc bestätigen ihr Kursziel von 600 Dollar. Sie verweisen auf die extrem hohen Investitionsabsichten der Kunden im Azure-Umfeld. Am 29. April 2026 legt Microsoft die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vor. Analysten rechnen für diesen Termin fest mit einem weiteren Umsatzsprung im Cloud-Segment.
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