Nach einem schwierigen Jahresstart blickt Microvast Holdings auf ein entscheidendes Frühjahr. Während der Ausbau der Kapazitäten in China die Marktposition stärken soll, warten Investoren auf den Beleg für eine dauerhafte Profitabilität. Die kommenden Wochen könnten zeigen, ob die operativen Fortschritte den erhofften finanziellen Wendepunkt einleiten.
Produktion in Huzhou im Visier
Im Zentrum der Wachstumsstrategie steht das Projekt „Huzhou Phase 3.2“. Nachdem die Installation und Inbetriebnahme der Anlagen planmäßig bis Ende 2025 abgeschlossen werden sollte, rückt nun der Start der kommerziellen Produktion im ersten Quartal 2026 in den Fokus. Dieser Kapazitätssprung ist für Microvast essenziell, um die weltweit steigende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Lösungen für Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme bedienen zu können.
Marktbeobachter richten ihre Aufmerksamkeit zudem auf die finanzielle Entwicklung des Unternehmens. In den vergangenen Quartalen konnte Microvast bereits eine verbesserte Bruttomarge und ein positives bereinigtes EBITDA vorweisen – wichtige Indikatoren für eine steigende operative Effizienz. Kann das Unternehmen diesen Trend auch unter Volllast der neuen Produktionslinien beibehalten? Eine Antwort darauf wird der kommende Geschäftsbericht liefern müssen.
Marktlage und Ausblick
Trotz der operativen Meilensteine bleibt die Lage an der Börse angespannt. Am vergangenen Freitag verlor das Papier rund 5,6 Prozent an Wert und weitete damit die Verluste seit Jahresbeginn auf fast 21 Prozent aus. Auffällig ist dabei der Relative-Stärke-Index (RSI) von 73,4, der trotz des jüngsten Kursrückgangs auf eine technisch überkaufte Situation hindeutet und die kurzfristige Volatilität unterstreicht.
Ein konkretes Bild über die wirtschaftliche Verfassung wird die Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vermitteln. Die Bekanntgabe der Ergebnisse wird für Ende März oder Anfang April 2026 erwartet. Dieser Termin gilt als wichtigster Indikator für den weiteren Jahresverlauf, da er Aufschluss über die tatsächliche Produktionsleistung der neuen Standorte und die Fortschritte auf dem Weg zur nachhaltigen Profitabilität gibt.
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