Military Metals sitzt auf einem der größten Antimon-Vorkommen Europas. Allerdings reicht die schiere Größe der Ressource in der Slowakei nicht mehr aus, um den Markt zu überzeugen. Anleger fordern jetzt konkrete Pläne für den Bau der Mine.
Analysten kritisieren die fehlende Klarheit beim Übergang von der Exploration zum aktiven Bergbau. Bisher lieferte das Unternehmen vor allem Bohrdaten und Gesteinsproben. Ein detaillierter Fahrplan für die industrielle Umsetzung fehlt jedoch weiterhin.
Die erste Ressourcenschätzung für das Projekt Trojárová beeindruckt auf dem Papier. Sie umfasst 6,5 Millionen Tonnen Erz mit einem Antimon-Gehalt von 1,02 Prozent. Das entspricht etwa 67.000 Tonnen des kritischen Metalls.
Zusätzlich enthält die Lagerstätte rund 222.000 Unzen Gold. Trotz dieser Mengen liegt die Marktkapitalisierung lediglich zwischen 34 und 39 Millionen kanadischen Dollar. Die Bewertung spiegelt die erheblichen Risiken bei der Projektentwicklung wider.
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Die Börse reagiert skeptisch auf die Ungewissheit. In der letzten Woche verlor die Aktie rund 11,6 Prozent an Wert. Mit einem Schlusskurs von 0,30 US-Dollar rutschte das Papier zudem unter die wichtige 50-Tage-Linie.
Indes soll ein prominenter Neuzugang das Vertrauen zurückgewinnen. Thomas Hüser übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Der ehemalige Glencore-Manager bringt Erfahrung in der europäischen Industrie-Restrukturierung mit.
Das Management muss nun beweisen, dass Trojárová mehr als ein reines Explorationsprojekt ist. Anleger warten auf eine konkrete Entwicklungsstrategie für den EU-regulierten Rohstoffmarkt. Ohne diesen Fahrplan dürften die Umsetzungsrisiken den Aktienkurs weiter belasten.
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