Der Seltene-Erden-Produzent MP Materials reitet dank millionenschwerer Regierungsaufträge und eines Deals mit Apple auf einer operativen Erfolgswelle. Kurz vor der Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 trübt sich die Stimmung allerdings ein. Eine führende Investmentbank schickt ein überraschendes Warnsignal an die Anleger, das im starken Kontrast zum bisherigen Optimismus des Marktes steht.
Am 7. Mai wird das Unternehmen nach US-Börsenschluss seine Bücher öffnen. Im Vorfeld dieser Zahlen sorgte Morgan Stanley für Aufsehen. Die Analysten senkten ihr Kursziel deutlich von 71 auf 62 US-Dollar, behielten ihre grundsätzliche Einstufung auf „Overweight“ aber bei. Dieser Schritt fällt besonders auf, da die Wall Street den Titel ansonsten äußerst positiv bewertet. Aktuell raten 15 von 19 Experten zum Kauf, wobei das mittlere Kursziel bei 79,50 US-Dollar liegt.
Rekordproduktion trifft auf massive Expansion
Die operative Basis für weiteres Wachstum ist durchaus vorhanden. Im vergangenen Jahr verdoppelte MP Materials die Produktion von NdPr-Oxid auf den Rekordwert von fast 2.600 Tonnen. Auch die Herstellung von Seltenerdoxid-Konzentrat stieg durch effizientere Abläufe um zwölf Prozent.
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Anleger blicken nun vor allem auf die geplanten Kapazitätserweiterungen. Noch in diesem Jahr soll der Spatenstich für die neue 10X-Magnetanlage in Texas erfolgen. Ab 2028 will der Konzern dort jährlich 7.000 Tonnen Magnete produzieren und seine US-Gesamtkapazität damit auf 10.000 Tonnen hochschrauben.
Gestützt wird dieser ambitionierte Ausbau durch prominente Partner. Eine 400 Millionen US-Dollar schwere Kooperation mit der US-Regierung garantiert dem Unternehmen eine Preisuntergrenze für seine geförderten Rohstoffe. Parallel dazu hilft ein Lieferabkommen mit dem Technologiegiganten Apple bei der Finanzierung der neuen Fabrik. Diese Kombination aus staatlicher Absicherung und langfristigen Industriekunden soll die heimische Lieferkette für kritische Bauteile stärken.
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Hohe Volatilität vor dem Stichtag
Auf dem Parkett spiegelt sich die rasante Entwicklung in extremen Kursschwankungen wider. Zwar verzeichnete das Papier auf Jahressicht einen massiven Kursgewinn von über 100 Prozent und hängte damit den breiten Markt deutlich ab. Mit einem aktuellen Kurs von rund 55 US-Dollar hat sich der Wert vom 52-Wochen-Hoch bei über 100 US-Dollar jedoch fast halbiert.
Am 7. Mai wird das Management im Rahmen der Quartalszahlen konkrete Einblicke in die aktuelle Margenentwicklung und den genauen Zeitplan der texanischen Fabrik geben. Diese Datenpunkte werden maßgeblich darüber entscheiden, ob sich die jüngste Skepsis von Morgan Stanley bestätigt oder die Bullen die Oberhand behalten.
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