Die europäischen Versicherer erleben einen starken Frühling. Während die Allianz von Rekord zu Rekord eilt, zieht die Münchener Rück nach. Mit einem Sprung über die Marke von 572 Euro markiert der weltgrößte Rückversicherer ein neues Sechs-Monats-Hoch. Starke Vorgaben aus den USA treiben die Kurse.
Rückenwind kommt derzeit vor allem über den Atlantik. US-Konkurrenten wie Chubb und W. R. Berkley präsentierten zuletzt überraschend kräftige Gewinnsprünge. Chubb steigerte seinen Nettogewinn im ersten Quartal um fast 80 Prozent auf über 2,3 Milliarden US-Dollar. Diese Vorlagen schüren bei Anlegern die Erwartung, dass die europäischen Branchengrößen ähnlich starke Zahlen liefern. Entsprechend robust präsentiert sich der gesamte Sektor.
Solide Basis und höhere Ausschüttung
Zwar verzeichnete die Münchener Rück im Schlussquartal des vergangenen Jahres einen leichten Umsatzrückgang auf rund 17,2 Milliarden Euro. Die fundamentale Einschätzung der Analysten trübt das nicht. Im Schnitt sehen Experten das Kursziel aktuell bei 591 Euro.
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Für Aktionäre rückt parallel die erwartete Dividendenanhebung in den Fokus. Nach 24 Euro im Vorjahr rechnen Marktbeobachter für das laufende Geschäftsjahr mit einer Ausschüttung von 25,60 Euro je Aktie.
Margendruck im Fokus
Am 12. Mai legt die Münchener Rück ihre Bücher für das erste Quartal offen. Der Fokus des Marktes liegt dann auf der Combined Ratio. US-Wettbewerber W. R. Berkley warnte zuletzt vor zunehmendem Preisdruck in der Rückversicherung und bei Katastrophendeckungen. Die kommenden Quartalszahlen müssen belegen, wie gut der Münchner Konzern diesen verschärften Wettbewerb in seinen Margen abfedern kann.
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