Die Private-Equity-Holding Mutares hat gestern den Erwerb von Venator Pigments France abgeschlossen – ein gezielter Schachzug zum Aufbau des neuen Segments Chemicals & Materials. Mit der Übernahme sichert sich das Münchner Unternehmen einen führenden europäischen Hersteller von Ultramarinblau- und Manganviolett-Pigmenten. Der Deal markiert einen strategischen Meilenstein in der Expansion in die Spezialchemieindustrie.
Produktionsstandort mit fast hundertjähriger Tradition
Venator Pigments France betreibt einen Produktionsstandort in Comines, Frankreich, nahe der belgischen Grenze. Das Unternehmen beschäftigt rund 110 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 35 Millionen Euro. Die Produktpalette umfasst Ultramarinblau-, Violett- und Rosa-Pigmente, die in Kunststoffen, Kosmetika, Farben und Lacken, Baumaterialien sowie Künstlerfarben zum Einsatz kommen.
Besonders interessant: Venator Pigments France rangiert weltweit auf Platz zwei bei technischen Ultramarin-Pigmenten und unterhält langjährige Geschäftsbeziehungen zu namhaften Kunden und Handelspartnern in Europa, Asien und Amerika. Die solide Marktposition dürfte für Mutares ein attraktiver Ausgangspunkt sein.
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Synergiepotenzial mit SABIC-Deal
Für Mutares ist die Übernahme mehr als nur ein Einzelgeschäft. Die Transaktion folgt auf die Anfang dieses Jahres unterzeichnete Vereinbarung zur Übernahme des ETP-Geschäfts von SABIC. Beide Deals sollen erhebliche Synergien und weitere Wachstumschancen im neu gegründeten Segment Chemicals & Materials eröffnen. Die Plattformstrategie zielt darauf ab, durch Zusammenschlüsse und operative Verbesserungen Wert zu schaffen.
Die Mutares-Aktie wird im SDAX geführt und an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard gehandelt. Die strategische Neuausrichtung in Richtung Spezialchemie könnte dem Portfolio zusätzliche Stabilität verleihen – vorausgesetzt, die Integration gelingt und die angekündigten Synergien lassen sich tatsächlich heben.
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