Konzernumsatz auf 6,5 Milliarden Euro gesprungen, Mittelfristziele deutlich angehoben und die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte bereits unter Dach: Mutares liefert zum Jahresauftakt gleich auf mehreren Ebenen. Die vorläufigen Zahlen für 2025 bestätigen das Wachstumstempo — und der Blick nach vorne fällt noch ambitionierter aus.
Solide Basis, starkes Ergebnis
Der Konzernumsatz wuchs 2025 von 5,3 auf 6,5 Milliarden Euro. Noch deutlicher stieg das EBITDA: von 117,1 auf 733,5 Millionen Euro — ein Sprung, der maßgeblich auf eine verstärkte Exit-Aktivität zurückzuführen ist. Den größten Einzelbeitrag lieferte der vollständige Ausstieg bei Steyr Motors. Der Jahresüberschuss der Holding kletterte auf 130,4 Millionen Euro, nach 108,3 Millionen Euro im Vorjahr.
Für 2026 erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro sowie einen Holding-Überschuss von 165 bis 200 Millionen Euro. Bis 2030 soll das Nettoergebnis der Holding um 25 Prozent pro Jahr wachsen.
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Größte Akquisition der Unternehmensgeschichte
Im Januar 2026 unterzeichnete Mutares die Übernahme des Geschäftsbereichs Engineering Thermoplastics von SABIC — für Amerika und Europa. Das Zielunternehmen kommt auf rund 2 Milliarden Euro Jahresumsatz und historisch erzielte operative Ergebnisse von mehr als 500 Millionen Euro. Mit dieser Transaktion steigt Mutares erstmals systematisch ins Geschäft mit Spezialchemikalien und Hochleistungswerkstoffen ein, gebündelt im neuen Segment „Chemicals & Materials“. Zugleich stärkt der ausgeprägte US-Produktionsstandort die internationale Aufstellung spürbar.
Hohe Exit-Dynamik setzt sich fort
Parallel läuft die Portfoliorotation auf Hochtouren. Allein in den ersten Märzwochen unterzeichnete Mutares drei Verkaufsvereinbarungen:
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- Relobus Transport Polska (13. März): Verkauf an einen Infracapital-Fonds; Abschluss im zweiten Quartal 2026 erwartet
- inTime Group (6. März): Verkauf an Tawin Holdings/Priority Freight; Abschluss noch bis Ende März 2026 erwartet
- Peugeot Motocycles (5. März): Unwiderrufliches Kaufangebot des Managementteams; Abschluss im zweiten Quartal 2026 erwartet
Hinzu kommen bereits vollzogene Exits bei LiBCycle und Kalzip. Das Modell — Unternehmen kaufen, stabilisieren, verkaufen — läuft derzeit auf einem der aktivsten Niveaus der Unternehmensgeschichte.
Trotz der operativen Stärke notiert die Aktie rund 8 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Ob die Zahlen und die angehobenen Mittelfristziele ausreichen, diesen Abstand zu schließen, dürfte sich spätestens mit den geprüften Jahreszahlen und weiteren Exit-Ankündigungen — insbesondere aus den Bereichen Energie und Energieinfrastruktur — zeigen.
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