Kazatomprom hält Wort bei der Dividende. Der weltgrößte Uranproduzent schlägt für das Geschäftsjahr 2025 eine Ausschüttung von insgesamt 335,2 Milliarden Tenge vor. Das entspricht etwa 75 Prozent des freien Cashflows.
Die Nachricht trifft auf eine Aktie, die seit Jahresbeginn bereits um über 61 Prozent zulegte. Aktuell notiert das Papier bei 89,40 USD. Am Vortag markierte der Kurs noch ein neues 52-Wochen-Hoch.
Schlankere Führung und klare Strategie
Aktionäre sollen 1.292,27 Tenge je Aktie erhalten. Inhaber von Global Depositary Receipts (GDRs) bekommen den gleichen Betrag pro Zertifikat. Die endgültige Abstimmung findet auf der Hauptversammlung im Mai statt.
Parallel dazu strafft das Unternehmen seine Führungsebene. Der Vorstand schrumpft von acht auf sechs Mitglieder. CEO Meirzhan Yussupov leitet das Gremium weiterhin. Diese Verschlankung soll die Effizienz der Governance steigern.
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Strategisch bleibt Kazatomprom bei der Linie „Wert vor Volumen“. Für 2026 plant der Konzern eine Produktionskürzung um zehn Prozent. Damit entzieht das Unternehmen dem Weltmarkt rund acht Millionen Pfund Uran.
Marktumfeld bleibt angespannt
Das globale Defizit stützt diesen Kurs. Die primäre Förderung reicht derzeit nicht aus, um den Bedarf der Reaktoren weltweit zu decken. Spot-Preise für Uran stabilisierten sich zuletzt bei etwa 87,15 USD pro Pfund.
Langfristige Lieferverträge werden teurer gehandelt. Ein neuer Kontrakt mit der indischen Atomenergiebehörde unterstreicht das Interesse an sicheren Liefermengen. Die Auszahlung der Dividende ist für Juli 2026 vorgesehen.
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