Der Tech-Index Nasdaq 100 gönnt sich nach seinem jüngsten Rekordhoch eine Atempause. Eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten und steigende Anleiherenditen dämpfen die Kauflaune der Investoren. Ein leichter Rückgang um 0,16 Prozent auf rund 27.665 Punkte markiert den Wochenstart. Das dürfte spannend werden, denn im Hintergrund positioniert sich der Markt bereits für die anstehenden Quartalszahlen von Chip-Gigant AMD.
Zinsen und Ölpreis belasten
Berichte über iranische Angriffe treiben Investoren in sichere Häfen. Der Volatilitätsindex VIX kletterte als Reaktion um fast neun Prozent nach oben. Parallel dazu verteuern sich Rohstoffe spürbar. Die Sorte Brent pendelt mittlerweile zwischen 111 und 114 US-Dollar je Barrel.
Diese Gemengelage schlägt direkt auf den Anleihemarkt durch. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,44 Prozent und erreichte damit ein Fünf-Wochen-Hoch. Höhere Zinsen machen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren unattraktiver, was besonders hoch bewertete Technologiewerte trifft.
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Cybersecurity gefragt, Broadcom schwächelt
Trotz des trüben Gesamtmarkts verzeichnen einige Sektoren deutliche Zuflüsse. Aktien aus dem Bereich Cybersicherheit führen die Gewinnerliste an. CrowdStrike legte um gut drei Prozent zu. Palo Alto Networks und Palantir folgten mit Aufschlägen von jeweils knapp drei Prozent.
Auf der Verliererseite sammelten sich indes etablierte Schwergewichte. Der Halbleiterkonzern Broadcom gab rund zwei Prozent ab. Auch defensive Papiere wie PepsiCo und Amgen verbuchten ähnliche Abschläge.
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Charttechnik bleibt robust
Aus technischer Sicht verarbeitet der Nasdaq 100 lediglich einen kurzfristigen Schwungverlust. Der Index notiert weiterhin komfortabel über seinen gleitenden Durchschnitten der letzten 50, 100 und 200 Tage.
Der Relative-Stärke-Index nähert sich mit einem Wert von 68 zwar dem überkauften Bereich, signalisiert aber noch keinen akuten Verkaufsdruck. Eine erste solide Unterstützung wartet in der Zone zwischen 26.600 und 26.750 Punkten.
Heute Abend richtet sich der Blick der Wall Street auf Advanced Micro Devices. Der Chipentwickler öffnet nach US-Börsenschluss seine Bücher für das erste Quartal. Analysten erwarten einen Umsatz von knapp 9,8 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn von 1,27 Dollar je Aktie. Die Performance der wichtigen Rechenzentrumssparte wird den Takt für die weitere Stimmung im KI-Sektor vorgeben.
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