Eskalierende geopolitische Spannungen und ein explodierender Ölpreis haben den Tech-Sektor am Dienstag schwer getroffen. Während Anleger Schutz in Rüstungstiteln suchten, durchbrach der Index wichtige charttechnische Haltemarken. Angesichts eines massiven Anstiegs der Volatilität stellt sich die Frage: War dies nur eine Panikreaktion oder der Beginn einer tieferen Korrektur?
Die Furcht vor einer Zuspitzung des Iran-Konflikts und einer möglichen Blockade der Straße von Hormus sorgte für rote Vorzeichen an der Wall Street. Der Nasdaq 100 (NDX) verlor 1,74 Prozent und schloss auf einem 14-Wochen-Tief bei 24.386 Punkten. Auslöser war vor allem der Ölmarkt: WTI-Rohöl sprang um über 8 Prozent auf rund 77 US-Dollar, was sofortige Inflationsängste schürte. In der Folge kletterte die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 4,12 Prozent. Dieses Umfeld, gepaart mit starken Konjunkturdaten (ISM PMI bei 52,4), dämpfte die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen und belastete zinsreagible Wachstumswerte massiv.
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Flucht in Rüstung und KI
Die Marktbreite war eindeutig negativ, wobei auf drei fallende Aktien nur eine steigende kam. Dennoch gab es klare Gewinner der Krise. Rüstungsaktien profitierten von der geopolitischen Unsicherheit: AeroVironment sprang aufgrund erwarteter höherer Militärausgaben um 9,6 Prozent auf 228,30 US-Dollar nach oben. Auch Honeywell konnte im Sog der Umschichtung in den Industrie- und Verteidigungssektor zulegen.
Nvidia bewies erneut seine Sonderstellung und legte gegen den Trend um 3 Prozent zu, da Investoren den KI-Marktführer weiterhin als sicheren Hafen betrachten. Anders sah es bei den Tech-Schwergewichten Amazon und Alphabet aus, die jeweils über 2 Prozent verloren und den Index aufgrund ihrer hohen Gewichtung nach unten zogen. Besonders hart traf es MongoDB: Nach einem enttäuschenden Ausblick brach die Aktie um 22,5 Prozent ein.
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Chartbild schwer angeschlagen
Die Verkaufswelle hat im Chartbild des Nasdaq 100 deutliche Spuren hinterlassen. Der Index fiel erstmals seit Ende 2025 unter seine 100-Tage-Linie und durchbrach die wichtige Unterstützungszone bei 24.500 Punkten. Der Volatilitätsindex VIX schoss um 23 Prozent auf 27,30 Punkte nach oben, was die hohe Nervosität der Marktteilnehmer unterstreicht.
Für die weitere Entwicklung ist nun das Tagestief bei 24.300 Punkten entscheidend. Sollte diese Marke nicht halten, droht ein weiterer Abverkauf in Richtung der offenen Kurslücke aus dem Herbst 2025 im Bereich von 23.800 bis 24.000 Punkten. Eine Erholung dürfte hingegen bereits im Bereich von 24.500 bis 24.615 Punkten auf massiven Widerstand treffen.
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