Nach wochenlangem Verkaufsdruck atmen Tech-Investoren zu Beginn der neuen Handelswoche auf. Entspannungssignale aus dem Nahen Osten und sinkende Anleiherenditen treiben den Leitindex spürbar an. Während die Chip-Branche mit neuen Fabrikplänen und Konferenzen glänzt, positioniert sich der Markt bereits für die anstehenden geldpolitischen Weichenstellungen am Mittwoch.
Verantwortlich für die positive Stimmung sind gleich mehrere Faktoren. Am Wochenende passierten Gastanker unbeschadet die Straße von Hormus. Das signalisiert eine gewisse Nachsicht des Irans bei Energieexporten an verbündete Staaten und lindert die Sorge vor einem anhaltenden Angebotsschock. Entsprechend gaben die Ölpreise um fast vier Prozent nach. Gleichzeitig ziehen sich die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf etwa 4,27 Prozent zurück. Geringere Zinsen erhöhen mechanisch den Barwert zukünftiger Gewinne, was besonders den zinssensiblen Wachstumsaktien im Technologiesektor zugutekommt. Das spiegelt sich auch im Volatilitätsindex VIX wider. Das Angstbarometer der Wall Street fiel um fast 13 Prozent und belegt einen deutlichen Rückgang der kurzfristigen Risikoabsicherungen.
Chip-Sektor treibt die Erholung
Im Zentrum des Kaufinteresses steht einmal mehr die Halbleiterindustrie. Nvidia eröffnete heute seine jährliche GTC-Konferenz und zieht die Blicke der KI-Investoren auf sich. Micron Technology lieferte derweil handfeste Expansionspläne. Das Unternehmen kündigte den Bau einer zweiten Fabrik in Taiwan an, um die hohe Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren zu bedienen. Die Aktie legte daraufhin um über fünf Prozent zu und zog Konkurrenten wie Intel und Seagate mit nach oben.
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Abseits der Hardware-Produzenten sorgte Meta für Aufsehen. Berichte über einen möglichen Stellenabbau von bis zu 20 Prozent ließen den Kurs um fast drei Prozent steigen. Marktbeobachter werten die Pläne als konsequenten Schritt zu mehr operativer Effizienz und höheren Margen. Auch Tesla verbuchte Gewinne, nachdem Elon Musk den Start einer internen Chip-Produktionseinheit namens „Terafab“ ankündigte.
Der Blick richtet sich auf die Fed
Trotz des freundlichen Wochenauftakts bleibt die fundamentale Lage angespannt. Die US-Notenbank Fed tritt am Dienstag und Mittwoch zusammen. Eine Beibehaltung der aktuellen Zinsspanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gilt am Markt als nahezu sicher. Die eigentliche Brisanz liegt im sogenannten „Dot Plot“, der Zinsprognose der Notenbanker für den Rest des Jahres 2026.
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Angesichts eines auf 0,7 Prozent nach unten revidierten Wirtschaftswachstums im vierten Quartal und zuletzt wieder steigender Energiepreise mehren sich die Warnsignale für eine Stagflation. Analysten haben ihre Zinssenkungserwartungen in den vergangenen Wochen bereits drastisch zurückgeschraubt. Einige Marktteilnehmer rechnen in diesem Jahr mit gar keinen Zinssenkungen mehr.
Die technische Gegenbewegung des Nasdaq 100 testet aktuell wichtige Widerstandsmarken um das Niveau von 24.750 Punkten. Eine Bestätigung für eine nachhaltige Trendwende erfordert ein Halten dieser Niveaus bis zum Mittwochnachmittag. Dann treffen die geldpolitischen Projektionen von Fed-Chef Jerome Powell direkt auf die Quartalszahlen von Micron Technology.
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