Der Nasdaq 100 hat sich am Donnerstag trotz geopolitischer Unsicherheiten behauptet und mit einem Plus von 0,72 Prozent bei 25.082 Punkten geschlossen. Hinter dieser vergleichsweise ruhigen Zahl verbirgt sich eine bemerkenswerte Dynamik: Während Zweifel an einem Waffenstillstand im Nahen Osten die Ölpreise wieder nach oben trieben, hielten KI-getriebene Chip-Aktien den Index auf Kurs.
Halbleiter gegen Software
Das Bild war gespalten. Auf der Gewinnerseite dominierten Halbleiterwerte, die weiter von der Nachfrage nach KI-Infrastruktur profitierten. Intel legte 4,7 Prozent zu — angetrieben von einer ausgeweiteten Partnerschaft mit Google Cloud. Meta stieg 2,6 Prozent, nachdem ein erweiterter Deal mit CoreWeave über KI-Cloud-Kapazitäten im Volumen von 21 Milliarden Dollar bekannt wurde. Nvidia gewann ein weiteres Prozent.
Auf der anderen Seite gerieten Software-Werte unter Druck. Palantir verlor 7,3 Prozent, Intuit 5,6 Prozent, Datadog knapp 5 Prozent.
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Technisches Bild hellt sich auf
Charttechnisch hat der Index zuletzt wichtige Marken zurückerobert. Sowohl der 200-Tage-Durchschnitt bei rund 24.550 Punkten als auch der 21-Tage-Exponentialschnitt wurden in der Vorwoche zurückgewonnen — ein Signal, dass der kurzfristige Abwärtstrend aus dem frühen Jahr 2026 zumindest vorerst gebrochen scheint. Der VIX, das Angstbarometer der Märkte, fiel um fast 7 Prozent auf 19,58.
Makroökonomisch bleibt das Umfeld jedoch angespannt. Das US-BIP für das vierte Quartal 2025 wurde auf annualisiert 0,5 Prozent nach unten revidiert, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe übertrafen die Erwartungen. Brent-Rohöl stieg auf bis zu 98 Dollar je Barrel — ein Niveau, das die Sorgen rund um die Straße von Hormuz widerspiegelt.
Solange der Index die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten verteidigt, bleibt die technische Ausgangslage konstruktiv. Ein Rückfall unter die Unterstützungszone zwischen 24.280 und 24.340 Punkten würde das Bild hingegen deutlich eintrüben.
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