Der NASDAQ 100 rutscht auf ein Drei-Monats-Tief. Der Grund: Anleger fürchten, dass Künstliche Intelligenz ausgerechnet jenen Unternehmen das Geschäft kaputtmacht, die bisher als die großen Profiteure galten. Der technologielastige Index schloss am Dienstag mit einem Minus von 0,13 Prozent bei 24.701,60 Punkten – zuvor war er im Handel auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten gefallen. Am Mittwoch stabilisierte sich der Index leicht und gewann 0,1 Prozent auf 24.736 Punkte.
Software-Aktien unter Druck
Die Verluste konzentrierten sich auf die Software-Branche. Intuit, MongoDB, CrowdStrike, Cadence Design Systems und Synopsys verloren bis zu 5,3 Prozent. Auch Schwergewichte blieben nicht verschont: Microsoft büßte 1,1 Prozent ein, Oracle 3,9 Prozent. Die Sorge der Investoren: Neue KI-Agenten übernehmen zunehmend Aufgaben, die bisher spezialisierte Software erledigt hat.
„KI-Agenten sind inzwischen in der Lage, softwarebezogene Aufgaben zu übernehmen und gefährden damit den über Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorspreil vieler Softwareunternehmen“, analysiert Ann-Katrin Petersen von Blackrock. Sie spricht von „schöpferischer Zerstörung“ durch KI. Anleger bewerten die Beständigkeit einiger Geschäftsmodelle grundsätzlich neu.
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Risikoscheu nimmt zu
Der breitere S&P 500 konnte sich mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 6.860 Punkte leicht im positiven Bereich halten – nachdem er zuvor auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember gerutscht war. Der Dow Jones Industrial bewegte sich kaum von der Stelle und notierte am Mittwoch mit 49.630 Punkten weiterhin unter der psychologisch wichtigen Marke von 50.000 Zählern.
„Die Aktienmärkte scheinen die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen angesichts der durch KI verursachten Umbrüche auf die Probe zu stellen“, erklärt Axel Botte, Chefstratege von Ostrum Asset Management. Die Risikoscheu nehme zu. Waren KI und die damit verbundenen Chancen 2025 noch der große Kurstreiber, rücken nun die möglichen Verlierer ihres Einsatzes in den Blick. Die Märkte reagieren reflexartig auf Abwärtsrisiken und wenden sich risikofreieren Anlagen zu.
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