Gestern erlebten die US-Börsen eine Handelssitzung der Extreme. Während Sorgen um eine Eskalation im Nahen Osten die Ölpreise zunächst in die Höhe schnellen ließen, drehte die Stimmung an der Wall Street im Tagesverlauf komplett. Doch wie nachhaltig ist diese überraschende Erholung bei den Tech-Werten wirklich?
Ölpreis diktiert das Geschehen
Der bestimmende Faktor für die heftigen Marktbewegungen war der geopolitische Konflikt rund um den Iran. Die Sorge vor Versorgungsengpässen trieb den Preis für US-Rohöl in der Nacht zum Montag zeitweise um über 30 Prozent auf fast 120 US-Dollar pro Barrel. Entsprechend nervös reagierten die Anleger: Der Volatilitätsindex VIX kletterte zeitweise auf 35,3 Punkte und markierte damit den höchsten Stand seit April 2025. Als sich die diplomatische Lage im Tagesverlauf durch beschwichtigende Aussagen der US-Regierung scheinbar entspannte, brach der Ölpreis ebenso schnell wieder ein und notiert heute Morgen nur noch bei rund 86 US-Dollar.
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Tech-Werte als Zugpferde
Diese rasante Entspannung am Ölmarkt nutzten Käufer für einen massiven Einstieg bei US-Aktien. Der Nasdaq 100 machte seine anfänglichen Verluste vollständig wett und schloss mit einem Plus von 1,32 Prozent bei 24.967 Punkten. Angeführt wurde die Erholung von der Halbleiterbranche. Nvidia legte im Vorfeld einer wichtigen Branchenkonferenz um 2,68 Prozent zu, während Konkurrenten wie AMD und Intel sogar um rund fünf Prozent stiegen.
Besonders auffällig war zudem die Entwicklung bei Hims & Hers Health: Die Aktie sprang um 47 Prozent nach oben, nachdem eine Vertriebspartnerschaft für Abnehmpräparate mit Novo Nordisk bekannt wurde. Verlierer der Sitzung waren hingegen die Fluggesellschaften. Papiere von Delta, United und American Airlines gaben aufgrund der zeitweise stark gestiegenen Kerosinkosten deutlich nach.
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Asien unter Druck und technischer Ausblick
Wie hoch die globale Nervosität tatsächlich war, zeigte sich zuvor im asiatischen Handel. Der südkoreanische Kospi verlor am Montag zeitweise über acht Prozent und löste eine automatische Handelsaussetzung aus, bevor er heute wieder deutlich zulegte. Auch der japanische Nikkei 225 machte nach einem Minus von über fünf Prozent am Dienstag wieder Boden gut.
Für den Nasdaq 100 bleibt das Umfeld trotz der gestrigen Erholung fragil. Die Marke von 25.000 Punkten fungiert derzeit als harter Widerstand. Gleichzeitig signalisieren die heute Morgen um über ein Prozent schwächeren US-Futures, dass die Investoren die Situation weiterhin kritisch bewerten. Solange die geopolitischen Risiken im Nahen Osten akut bleiben, müssen sich Marktteilnehmer auf weitere abrupte Richtungswechsel einstellen. Ein nachhaltiger Ausbruch der Tech-Werte erfordert nun ein klares Überwinden der 25.000-Punkte-Marke, andernfalls droht ein erneuter Test der wichtigen Unterstützung bei 24.000 Zählern.
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