Die vergangenen Handelstage zeigten ein gemischtes Bild für den technologielastigen Index. Während der Dow Jones auf Rekordjagd ging und bei gut 50.500 Punkten eine neue Bestmarke aufstellte, musste der NASDAQ 100 Federn lassen. Am Dienstag rutschte er um 0,6 Prozent auf 25.128 Punkte ab, am Mittwoch wurde er vorbörslich bei 25.280 Zählern erwartet – ein Plus von gerade einmal 0,6 Prozent.
Die Divergenz zwischen dem breit aufgestellten Dow und dem Tech-Index ist auffällig. Während Old-Economy-Werte wie DuPont mit starken Quartalszahlen überzeugten, kämpften Technologiewerte mit unterschiedlichen Herausforderungen.
Arbeitsmarkt liefert gemischte Signale
Die US-Einzelhandelsumsätze für Dezember enttäuschten mit einer Stagnation. Erwartet worden war ein Zuwachs von 0,4 Prozent. „Damit zeichnet sich in der wichtigen Konjunkturstütze Konsum bereits eine merkliche Abkühlung ab“, kommentierte Andreas Lipkow von CMC Markets. Die Schwäche könnte Folge des sich abschwächenden Arbeitsmarkts sein.
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Umso gespannter warteten Anleger auf die Januar-Daten vom Arbeitsmarkt, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg doppelt so stark wie von Volkswirten prognostiziert – ein Signal, das den Märkten etwas Rückenwind gab.
Allerdings dämpfte Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, allzu große Zinssenkungshoffnungen. Die Zinsen könnten für längere Zeit unverändert bleiben, erklärte sie. Die Auswirkungen der jüngsten Lockerungen sollten erst einmal bewertet werden.
Einzelwerte mit enormer Spreizung
Die Kursausschläge bei Tech-Titeln zeigten am Mittwoch die ganze Bandbreite: Shopify schoss vorbörslich um 11 Prozent nach oben. Der Online-Handelsdienstleister übertraf beim Umsatz im vierten Quartal die Erwartungen und kündigte Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe an.
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Unity Software dagegen brach um 27 Prozent ein. Die schwachen Prognosen für das erste Quartal nährten Befürchtungen vor zunehmender Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz. Robinhood Markets verlor fast 10 Prozent, nachdem der scharfe Kursverfall bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen dem Broker das Geschäft im vierten Quartal verhagelt hatte.
Einen positiven Ausreißer gab es bei Spotify: Der Streamingdienst schnellte am Dienstag um fast 15 Prozent nach oben. Dank wachsender Abonnentenzahl verdiente das Unternehmen im vierten Quartal deutlich mehr als ein Jahr zuvor. ON Semiconductor gewann 4,5 Prozent, obwohl die Prognosen für 2026 auf eine langsamere Belebung hindeuten.
Die Volatilität unter den Einzelwerten belastet die Gesamtperformance des NASDAQ 100. Während einige Tech-Titel von soliden Fundamentaldaten profitieren, drücken Sorgen um die Konsumstärke und die Zinsaussichten auf die Stimmung. Die anstehenden Verbraucherpreisdaten am Freitag dürften weitere Hinweise auf den künftigen Fed-Kurs liefern.
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