Der Nasdaq 100 rutschte am Dienstag um 1,55 Prozent auf 25.338,62 Punkte ab. Was zunächst nach heftigen Verlusten aussah, konnte der Index bis zum Handelsschluss zwar etwas eindämmen – doch die Marktrichtung bleibt eindeutig negativ. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,84 Prozent und schloss bei 6.917,81 Punkten.
Die Schwäche zog sich am Mittwoch nahtlos fort. Der technologielastige Index eröffnete in Asien schwächer und setzte damit die Abwärtsbewegung der Wall Street fort. Zeitweise sackte der Nasdaq 100 um bis zu 2 Prozent ab, bevor er sich bei einem Minus von 1,43 Prozent stabilisierte.
BigTech-Werte unter Beschuss
Die Schwergewichte im Index traf es besonders hart. Nvidia und Microsoft verloren jeweils über 3 Prozent. Der IT-Services-Sektor geriet massiv unter Druck – ein klares Zeichen dafür, dass die Nervosität die gesamte Technologiebranche erfasst hat.
Noch dramatischer verlief der Ausverkauf bei den Halbleitern. Broadcom stürzte um mehr als 6 Prozent ab, Micron verlor über 4 Prozent. Die Bären haben hier offensichtlich das Ruder übernommen.
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Software-Aktien im freien Fall
Was trieb die Software-Titel in die Tiefe? Die neue Claude Application Layer von Anthropic löste Ängste vor disruptiven Geschäftsmodellen aus. Intuit, Salesforce und ServiceNow setzten ihre seit Monaten anhaltenden Abwärtstrends deutlich fort. Die Anleger fürchten, dass etablierte Software-Geschäfte unter Druck geraten könnten.
Einen Lichtblick bot Palantir. Der Datenanalyse-Spezialist legte dank überzeugender Quartalszahlen um 6 Prozent zu und schwamm damit gegen den Strom. Auch außerhalb des Tech-Sektors gab es Gewinner: Walmart kletterte um rund 2,5 Prozent und knackte erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar Marktkapitalisierung. PepsiCo gewann nach Zahlen über 3 Prozent.
Doch diese Ausnahmen ändern nichts am Gesamtbild: Der Nasdaq 100 ist klar im Abwärtstrend, und die Verunsicherung im Technologie-Sektor nimmt weiter zu.
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