NASDAQ 100: Techsektor unter Druck

Enttäuschende Quartalszahlen von Tech-Giganten und schwache Arbeitsmarktdaten belasten den NASDAQ 100. Einziger Lichtblick sind positive Prognosen aus der Pharmabranche.

NASDAQ 100 Aktie
Kurz & knapp:
  • Alphabet-Aktie fällt nach Investitionsankündigungen
  • QUALCOMM und Wolfspeed mit massiven Kursverlusten
  • Bristol-Myers Squibb übertrifft Erwartungen deutlich
  • Höchste Zahl an Stellenstreichungen seit 2009

Der NASDAQ 100 steht heute unter erheblichem Verkaufsdruck. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Index mit 0,7 Prozent im Minus auf 24.710 Punkte. Verantwortlich für die schwache Tendenz sind enttäuschende Quartalszahlen aus dem Technologiesektor und besorgniserregende Arbeitsmarktdaten.

Die Futures signalisieren an den Terminmärkten klare Risikosignale. Schwache Arbeitsmarktdaten, die höchste Zahl angekündigter Stellenstreichungen seit 2009 und neue Zweifel an der Tech-Rally belasten die Stimmung spürbar.

Alphabet enttäuscht mit Investitionsplänen

Die Aktien der Google-Mutter Alphabet verloren vorbörslich 4,4 Prozent. Experten kritisierten eine Verdoppelung der geplanten Investitionen des Tech-Giganten im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr. Diese massiven Ausgaben im Bereich Künstliche Intelligenz verunsichern Anleger, die sich Sorgen um die kurzfristige Profitabilität machen.

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Profiteur dieser hohen Investitionen könnte der Chip-Hersteller Broadcom sein, dessen Aktien vorbörslich um 2,3 Prozent anzogen. Das Unternehmen gilt als wichtiger Lieferant für KI-Chips.

Chipsektor gerät ins Trudeln

Noch härter traf es QUALCOMM: Die Aktien brachen um 10 Prozent ein auf den tiefsten Stand seit April 2025. Die globale Knappheit an Memory-Chips dürfte das Geschäft des Halbleiterkonzerns mit Chipsätzen für Mobilfunkgeräte belasten. ARM Holdings enttäuschte ebenfalls mit dem Geschäftsausblick, der Kurs gab nach.

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Wolfspeed stürzte sogar um 17 Prozent ab. Der Produzent von Halbleitern für Elektromobilität prognostizierte für das dritte Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorquartal.

Lichtblick aus der Pharmabranche

Nicht alle Nachrichten waren negativ. Bristol-Myers Squibb gewann 1,3 Prozent. Sowohl mit der Umsatzprognose als auch mit dem Gewinnziel für 2026 übertraf der Pharmakonzern die Erwartungen. Die positive Reaktion zeigt, dass Investoren derzeit besonders solide Geschäftsmodelle mit klaren Wachstumsperspektiven honorieren.

Die schwachen Arbeitsmarktdaten im Januar verstärken die Nervosität zusätzlich. Die höchste Zahl angekündigter Stellenstreichungen seit 16 Jahren wirft Fragen zur Konjunkturentwicklung auf. Für den NASDAQ 100 dürfte es heute ein zäher Handelstag werden.

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