Die US-Börsen haben am Dienstag eine bemerkenswerte Gegenbewegung hingelegt. Ausgerechnet geopolitische Signale aus Washington gaben den Anstoß für den Stimmungsumschwung.
Trump lässt die Märkte aufatmen
Berichte über eine mögliche Kurskorrektur in der US-Nahostpolitik haben dem Nasdaq kräftigen Aufwind beschert. Laut Informationen des Wall Street Journals signalisierte Präsident Trump die Bereitschaft, den militärischen Einsatz gegen den Iran zu beenden – und das auch dann, wenn die Straße von Hormus vorerst weitgehend gesperrt bleibt. Statt auf direkte militärische Fortsetzung setzt die Regierung demnach auf diplomatischen Druck und will Verbündete ermutigen, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Für die Märkte war diese Botschaft eine spürbare Erleichterung. Der Nasdaq legte um rund 1,7 Prozent auf über 21.100 Punkte zu und führte damit die Erholung der großen US-Indizes an. S&P 500 und Dow Jones folgten mit Gewinnen von 1,3 bzw. 0,9 Prozent – allerdings konnten alle drei Indizes ihre Tageshochs nicht ganz verteidigen.
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Halbleiter als Zugpferd der Erholung
Besonders auffällig war die Stärke im Technologie- und Halbleiterbereich. Der Philadelphia Semiconductor Index kletterte um 2,7 Prozent – ein deutliches Lebenszeichen nach einem Rutsch auf den tiefsten Schlussstand seit drei Monaten am Montag. Auch Biotechnologie-Werte legten kräftig zu, der entsprechende NYSE-Index verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent.
Daneben stiegen Goldaktien gemeinsam mit dem Edelmetallpreis sprunghaft an, der NYSE Arca Gold Bugs Index schoss um 4,2 Prozent nach oben. Auch Öl-Dienstleister, Stahlproduzenten und Fluggesellschaften standen auf der Gewinnerseite.
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Der Erholungsschub kam zudem aus einer technischen Richtung: Nasdaq und S&P 500 hatten zuvor auf dem niedrigsten Schlusskurs seit fast acht Monaten notiert – ein Niveau, das offenbar viele Investoren als Einstiegsgelegenheit wahrnahmen.
Keine klare Entwarnung
Europäische Börsen hatten dem Optimismus bereits vorgearbeitet: DAX, CAC 40 und FTSE 100 rückten alle um rund 0,6 bis 0,7 Prozent vor. Aus Asien kamen hingegen gemischte Signale – der Nikkei verlor 1,6 Prozent, der Shanghai Composite gab 0,8 Prozent nach.
Am Anleihenmarkt setzte sich die Erholung fort. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank leicht auf 4,324 Prozent. Dass trotz der Rally am Aktienmarkt auch Bonds gefragt waren, zeigt: Von einer rundum entspannten Stimmung ist man noch ein gutes Stück entfernt.
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