NatWest hat heute beeindruckende Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern kletterte um satte 24 Prozent auf 7,7 Milliarden Pfund – und lag damit über den Erwartungen der Analysten, die mit 7,5 Milliarden Pfund gerechnet hatten. Besonders erfreulich: Die britische Großbank hebt ihre mittelfristigen Ziele deutlich an und kündigt ein Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen Pfund für die erste Jahreshälfte 2026 an.
Ehrgeizigere Ziele bis 2028
CEO Paul Thwaite zeigt sich selbstbewusst: Die Bank peilt nun eine Eigenkapitalrendite von über 18 Prozent bis 2028 an – zuvor lag das Ziel bei über 15 Prozent bis 2027. „Wir erhöhen unseren Anspruch und schärfen unseren strategischen Fokus“, betont der Vorstandschef. Die Kosten-Ertrags-Relation soll unter 45 Prozent fallen, während die Kundenbilanzen um mehr als vier Prozent jährlich wachsen sollen. Die Kernkapitalquote wird mit rund 13 Prozent etwas niedriger angesetzt als die bisherige Spanne von 13 bis 14 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei NatWest?
Analysten der Bank of America reagieren positiv auf die Zahlen und sprechen von einem „soliden“ vierten Quartal. Die Kombination aus Wachstumsambitionen und Kostendisziplin dürfte jedes Jahr zu einer positiven operativen Hebelwirkung führen, so die Einschätzung. Das Kursziel wurde von 735 auf 770 Pence angehoben.
Investmentsparte glänzt mit Vervierfachung
Die Investment-Banking-Tochter NatWest Markets lieferte einen bemerkenswerten Beitrag: Der Gewinn vervierfachte sich regelrecht auf 275 Millionen Pfund nach nur 63 Millionen Pfund im Vorjahr. Die Erträge stiegen um 234 Millionen auf 1,47 Milliarden Pfund, getrieben durch starke Geschäfte im Devisen- und Kapitalmarktbereich. Die Kosten legten zwar ebenfalls zu – um 100 Millionen auf 1,31 Milliarden Pfund –, doch konnten Einsparungen bei Rechtsstreitigkeiten und Compliance-Themen einen Teil auffangen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei NatWest?
Die Kernkapitalquote der Investmentsparte verbesserte sich leicht auf 18,4 Prozent von 18,2 Prozent. Die Liquiditätsdeckungsquote kletterte auf komfortable 198 Prozent nach 192 Prozent im Vorjahr.
Milliarden-Deal mit Evelyn Partners
Parallel zu den Jahreszahlen wurde diese Woche der Erwerb von Evelyn Partners für 2,7 Milliarden Pfund bekannt – die größte Übernahme seit der staatlichen Rettung während der Finanzkrise 2008. Das Management rechnet mit Erträgen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Im dritten Jahr nach Vollzug soll der operative Gewinn vor Steuern über 300 Millionen Pfund erreichen – inklusive Synergien. Die Gesamtkapitalrendite des Deals wird bei über 11 Prozent erwartet.
NatWest-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue NatWest-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Die neusten NatWest-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für NatWest-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
NatWest: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


