Nebius hat am gestrigen Mittwoch die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fallen gemischt aus. Der auf KI-Cloud-Dienste spezialisierte Konzern aus Amsterdam übertraf zwar die Gewinnerwartungen, verfehlte aber beim Umsatz die Analystenschätzungen. Der Verlust je Aktie fiel mit -42,52 Rubel deutlich geringer aus als die prognostizierten -98,03 Rubel. Die Erlöse blieben mit 227,7 Milliarden Rubel jedoch hinter den erwarteten 247,5 Milliarden zurück.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Nebius Einnahmen von 529,8 Millionen Dollar – ein Anstieg um 479 Prozent gegenüber 2024. Trotz dieser beeindruckenden Wachstumsrate schrieb das Unternehmen weiterhin rote Zahlen: Der bereinigte Nettoverlust lag bei 446,7 Millionen Dollar. Immerhin verbesserte sich das bereinigte EBITDA deutlich von minus 226,3 Millionen Dollar im Vorjahr auf minus 64,9 Millionen Dollar.
Milliardenschweres Datenzentrum in Frankreich
Parallel zu den Quartalszahlen machte Nebius mit einer strategischen Ankündigung auf sich aufmerksam. Der Konzern plant den Bau eines der größten KI-Rechenzentren Europas im französischen Béthune. Die Anlage soll eine Kapazität von 240 Megawatt erreichen – ein milliardenschweres Projekt, das Europas Cloud-Infrastruktur unabhängiger machen soll.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nebius?
Die operative Entwicklung zeigt erste Fortschritte: Im vierten Quartal erwirtschaftete Nebius erstmals ein positives bereinigtes EBITDA von 15 Millionen Dollar. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen im Gesamtjahr um 54 Prozent auf 177,3 Millionen Dollar, während die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 48 Prozent auf 378,5 Millionen Dollar zulegten.
Cashflow-Wende trotz hoher Investitionen
Bemerkenswert ist die Entwicklung beim Cashflow: Im Schlussquartal 2025 generierte Nebius aus dem operativen Geschäft 834,3 Millionen Dollar – nach einem Abfluss von 73,1 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr drehte der operative Cashflow von minus 269,9 Millionen auf plus 401,9 Millionen Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nebius?
Gleichzeitig investierte das Unternehmen massiv in den Ausbau seiner Infrastruktur. Die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte explodierten 2025 auf 4,1 Milliarden Dollar – ein Anstieg um 404 Prozent. Die liquiden Mittel beliefen sich Ende Dezember auf 3,7 Milliarden Dollar.
Der Aktienkurs hat in den vergangenen zwölf Monaten um 107,63 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 88,61 Dollar. Der Titel entwickelt sich damit deutlich dynamischer als in den drei Monaten zuvor, wo nur ein Plus von 6,07 Prozent zu Buche stand.
Nebius-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nebius-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nebius-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nebius-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nebius: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


