Ausgerechnet vor einem vollgepackten Terminkalender im April senden die Terminmärkte ein ungewöhnliches Signal. Die Leerverkäufer reduzieren ihre Wetten gegen den norwegischen Wasserstoff-Spezialisten Nel ASA spürbar. Dieser Rückzug fällt genau in die Phase, in der das Unternehmen die lang erwartete Markteinführung seiner neuen Technologie vorbereitet.
Der Abbau der Short-Positionen setzt einen Trend aus dem Februar fort. Bis Mitte März sank die Zahl der leerverkauften Aktien um knapp 16 Prozent auf rund sieben Millionen Stück. Angesichts des durchschnittlichen Handelsvolumens bräuchten die Bären derzeit fast 33 Tage, um ihre Positionen vollständig glattzustellen. Diese Entspannung an der Short-Front trifft auf eine Aktie, die bei 2,14 Norwegischen Kronen (NOK) nahe an ihren Mehrjahrestiefs konsolidiert.
Neue Technologie vor dem Start
Ein Hauptgrund für die vorsichtigere Haltung der Leerverkäufer dürfte das anlaufende Zeitfenster für Nels wichtigstes Produkt-Update sein. In der ersten Jahreshälfte 2026 soll die neue „Next Generation Pressurized Alkaline“-Plattform kommerziell an den Start gehen. Das System verspricht deutlich niedrigere Investitionskosten und eine bessere Energieeffizienz bei der Wasserstoffproduktion.
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Die Anlage im Werk Herøya ist zunächst auf eine Kapazität von einem Gigawatt ausgelegt. Wenn die technologische Rechnung aufgeht, könnten laut Unternehmensangaben bisher unrentable Projekte auch ohne hohe Subventionen wirtschaftlich werden. Langfristig peilt Nel an diesem Standort eine Jahreskapazität von vier Gigawatt an.
Wichtige Termine im April
Neben dem technologischen Meilenstein rücken in den kommenden Wochen zwei konkrete Ereignisse in den Fokus der Investoren:
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- 10. April: Auf der Hauptversammlung steht die Wiederwahl von Gyuyeon Kang (Samsung E&A) in den Verwaltungsrat an.
- 22. April: Veröffentlichung der Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2026.
Das Votum zur Samsung-Personalie werten Marktbeobachter als Indikator für die Stabilität der strategischen Allianz beider Unternehmen, da Samsung E&A mit 9,1 Prozent der größte institutionelle Investor von Nel ist.
Der Quartalsbericht am 22. April muss anschließend den fundamentalen Beweis für das operative Geschäft liefern. Ende 2025 war der Auftragseingang um beachtliche 364 Prozent nach oben geschossen, was den Auftragsbestand auf über 1,3 Milliarden NOK trieb. Der Markt wartet nun auf handfeste Belege, dass Nel diesen prall gefüllten Orderblock erfolgreich in fließende Umsätze umwandeln kann.
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