Weniger Umsatz, aber spürbar geringere Verluste — Nel ASA hat im ersten Quartal 2026 ein gemischtes Bild abgeliefert. Der eigentliche Fokus liegt jedoch auf dem, was nach dem Quartal passiert ist.
Zahlen: Besser, aber nicht gut genug
Nel erzielte im ersten Quartal Umsätze von 148 Millionen Norwegischen Kronen — fünf Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Das EBITDA lag bei minus 100 Millionen Kronen. Das klingt schlecht, ist aber eine Verbesserung um 15 Millionen Kronen gegenüber Q1 2025.
Treiber dahinter ist das Alkaline-Segment. Nel Alkaline Electrolyser steigerte seinen Umsatz um sechs Prozent. Das EBITDA des Segments verbesserte sich um 35 Millionen Kronen im Jahresvergleich.
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Auftragseingang bricht ein
Schwieriger sieht es beim Auftragseingang aus. Mit 85 Millionen Kronen lag er 73 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand fiel auf 1,113 Milliarden Kronen — ein Rückgang von 24 Prozent gegenüber Q1 2025.
Die Liquidität ist vorerst gesichert. Nel hält eine Kassenposition von 1,443 Milliarden Kronen. Hinzu kommt ein EU-Zuschuss von 11 Millionen Euro, der im zweiten Quartal erwartet wird.
Nach dem Quartal: Zwei Aufträge, ein Produktlaunch
Nach Quartalsende hat Nel zwei Kaufaufträge im PEM-Bereich unterzeichnet — beide mit einem Volumen von je rund sieben Millionen US-Dollar. Einer geht an Mesure Process, eine Tochter von Synqo Energies, für ein europäisches Projekt. Der andere betrifft eine Anlage in den USA, deren Elektrolyseure Nel in seinem Werk in Wallingford, Connecticut produziert. Beide Anlagen sollen in der ersten Hälfte 2027 in Betrieb gehen.
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CEO Håkon Volldal zeigte sich zuversichtlich. Er erwartet bis Ende des ersten Halbjahres noch weitere PEM-Aufträge. Parallel dazu plant Nel am 6. Mai den Launch eines neuen druckbeaufschlagten Alkaline-Systems. Das Unternehmen bezeichnet die Technologie als wegweisend und führt bereits Gespräche mit potenziellen Kunden über konkrete Lieferungen.
Die Nel-Aktie notiert bei rund 0,21 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp sieben Prozent zugelegt — bewegt sich aber noch deutlich unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 0,25 Euro.
Der Halbjahresbericht wird zeigen, ob die angekündigten PEM-Aufträge tatsächlich eingehen und ob der Produktlaunch am 6. Mai die erhoffte Nachfrage auslöst.
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