Nestlé setzt in Westafrika auf die Kraft der Sonne. Der Lebensmittelriese hat drei Solarkraftwerke von Daystar Power – einem Shell-Unternehmen – in Betrieb genommen. An Produktionsstandorten in der Elfenbeinküste, Ghana und Senegal liefern die Anlagen nun 6,884 Megawatt-Peak sauberen Strom.
Zwei Anlagen in Abidjan liefern 3.447 MWp. Dazu kommt eine 2.547-MWp-Anlage bei Nestlé in Tema, Ghana, sowie eine 890-kWp-Anlage in Dakar, Senegal.
Für Nestlé geht es um mehr als nur saubere Energie. In Afrika sind die Stromnetze oft unzuverlässig, die Kosten hoch. Eigene Solaranlagen machen die Produktion berechenbarer – und senken den CO₂-Ausstoß. Ein strategischer Vorteil in einer wachsenden Region.
Ein Schritt in ein größeres Bild. Nestlé will bis 2030 die Hälfte seiner Schlüsselrohstoffe von Landwirten beziehen, die regenerative Praktiken anwenden. Die Europa-Zentrale hat das „Regenerating Together Programme“ der SAI Platform unterstützt. Pascal Chapot, Agro-Chef bei Nestlé, betont: Regenerative Landwirtschaft stärke die Lieferketten gegen den Klimawandel und sichere die Lebensgrundlagen der Bauern.
An der Börse zeigt sich der Konzern derweil von seiner soliden Seite. Die Aktie notiert am Donnerstag bei 90,53 Euro, ein Plus von 1,08 Prozent. Der RSI liegt mit 68,7 nahe der überkauften Zone, die Aktie notiert 7,6 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und 19,8 Prozent über dem 52-Wochen-Tief. Das langfristige ESG-Profil dürfte mit jedem Solar-Panel in Afrika ein Stück heller strahlen.
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