Netflix Aktie: Gewinnprognosen erfreulich!

Netflix erhöht Preise um bis zu 35 Prozent und erntet scharfe Kritik von Senatorin Elizabeth Warren, während die Quartalszahlen robust ausfallen und Großinvestoren zuschlagen.

Netflix Aktie
Kurz & knapp:
  • Preiserhöhungen von bis zu 35 Prozent für Abos
  • Scharfe Kritik von US-Senatorin Elizabeth Warren
  • Starke Quartalszahlen mit Umsatzplus von 17,6 Prozent
  • Großinvestoren bauen Positionen massiv aus

Netflix bittet seine Nutzer kräftig zur Kasse. Die jüngste Preiserhöhung von bis zu 35 Prozent ruft nun sogar die US-Politik auf den Plan. Besonders brisant ist der Zeitpunkt der Maßnahme, denn der Streaming-Gigant strich erst kürzlich eine Milliarden-Entschädigung aus einem geplatzten Deal ein.

Kritik an der Preisgestaltung

Der Premium-Tarif kostet in den USA ab sofort 26,99 US-Dollar im Monat – ein satter Aufschlag von rund 35 Prozent. Auch das Standard-Abo und die werbeunterstützte Version verteuern sich auf 19,99 beziehungsweise 8,99 Dollar. Zusätzlich verlangt das Unternehmen von Nutzern außerhalb des Haupthaushalts bis zu 9,99 Dollar extra. Marktexperten werten diese Anpassungen als Belastungstest für die Konsumbereitschaft der Kunden.

Diese Preispolitik stößt auf scharfe Kritik von US-Senatorin Elizabeth Warren. Der Vorwurf lautet, Netflix wälze Kosten auf die Verbraucher ab, obwohl die Kassen prall gefüllt sind. Erst kürzlich kassierte der Konzern eine Vertragsstrafe von 2,8 Milliarden Dollar, nachdem eine geplante 82,7-Milliarden-Dollar-Fusion mit Warner Bros. Discovery platzte. Dieser gescheiterte Deal ersparte Netflix zudem die Übernahme von potenziellen Schulden in Höhe von 50 Milliarden Dollar.

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Gegensätzliche Signale am Markt

Die jüngsten Finanzkennzahlen untermauern die starke Marktposition des Unternehmens. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 17,6 Prozent auf 12,05 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie übertraf mit 0,56 Dollar die Schätzungen leicht.

Diese robusten Zahlen lockten im abgelaufenen Quartal verstärkt Großinvestoren an, die ihre Positionen deutlich ausbauten:

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  • Allspring Global Investments: Aufstockung um 870,2 Prozent auf über 3 Millionen Aktien.
  • Mn Services: Erhöhung der Position um 921,4 Prozent auf 1,656 Millionen Stück.
  • Retirement Systems of Alabama: Kauf von rund 1,2 Millionen weiteren Anteilen.

Ein anderes Bild zeigt sich in der Chefetage. Unternehmensinsider, darunter der CEO und der CFO, trennten sich in den vergangenen 90 Tagen von 1,52 Millionen Aktien im Wert von rund 137,3 Millionen Dollar.

Ausblick und strategische Ziele

Analysten bewerten die Lage derzeit gemischt. Während Oppenheimer das Kursziel auf 135 Dollar anhob und zum Kauf rät, sieht Citizens kaum kurzfristige Kurstreiber und stuft das Papier mit „Market Perform“ ein. Aktuell pendelt der Kurs um die Marke von 95,60 Dollar bei einer Marktkapitalisierung von knapp 404 Milliarden Dollar. Für das laufende erste Quartal 2026 peilt das Management einen Gewinn von 0,76 Dollar je Aktie an. Um das Wachstum abseits klassischer Serien weiter anzukurbeln, treibt Netflix den Ausbau seines Live-Sport-Angebots voran und zielt dabei konkret auf ein Übertragungspaket für vier NFL-Spiele ab.

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