Newmont Mining steht unter Druck – und das aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Frische US-Inflationsdaten haben die Goldpreise unter Verkaufsdruck gesetzt, während das Unternehmen selbst für 2026 einen Rückgang der Fördermengen erwartet.
Inflation bremst den Goldpreis
Auslöser der jüngsten Kursschwäche war der US-Verbraucherpreisindex für Februar: Das Bureau of Labor Statistics meldete einen Anstieg von 2,4 Prozent – bereits den zweiten Monat in Folge auf diesem Niveau. Die anhaltend erhöhte Inflation lässt Marktteilnehmer auf eine restriktivere Geldpolitik der Federal Reserve spekulieren. Steigende Zinsen erhöhen die Attraktivität verzinster Anlagen und setzen nicht-verzinsliche Rohstoffe wie Gold unter Druck. Hinzu kommt, dass nachlassende geopolitische Spannungen die Nachfrage nach sicheren Häfen zusätzlich dämpfen.
Gold fiel daraufhin auf rund 5.178 US-Dollar je Unze, Silber folgte dem Abwärtstrend. Die Newmont-Aktie verlor gestern rund drei Prozent – ein direktes Abbild dieser Marktdynamik.
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Weniger Produktion, höhere Kosten
Unabhängig vom Makroumfeld hat Newmont eigene operative Herausforderungen kommuniziert. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Produktionsrückgang von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, begleitet von steigenden All-in Sustaining Costs. Das dämpft die Erwartungen an die kurzfristige Ertragskraft.
Auf der positiven Seite stehen die zuletzt veröffentlichten Reservezahlen: Newmont weist für 2025 nachgewiesene und wahrscheinliche Goldreserven von 118,2 Millionen attributierbaren Unzen aus, Kupferreserven belaufen sich auf 12,5 Millionen Tonnen. Zudem wurde in Ghana die kommerzielle Produktion im Ahafo-North-Projekt aufgenommen – ein wichtiger Meilenstein für das Wachstumsportfolio.
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Dividende und Insidertransaktion
Im Rahmen seines Kapitalallokationsprogramms erhöhte Newmont die Quartalsdividende auf 0,26 US-Dollar je Aktie. Die Ausschüttung ist für den 26. März 2026 geplant.
Gleichzeitig wurde eine Insidertransaktion bekannt: Mark C. Rodgers, Managing Director für Afrika und den asiatisch-pazifischen Raum, verkaufte am 3. März 2026 insgesamt 1.361 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 120,78 US-Dollar – im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans nach Rule 10b5-1.
Wie sich die Aktie weiterentwickelt, hängt maßgeblich davon ab, ob Newmont seine Produktionsziele trotz der operativen Gegenwinds erreicht – und ob die Inflationsdaten der kommenden Monate den Druck auf den Goldpreis weiter aufrechterhalten oder nachlassen lassen.
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