Der italienische Biopharma-Entwickler Newron verbucht für das abgelaufene Jahr einen Millionenverlust. Was auf den ersten Blick abschreckend wirkt, ist das Resultat einer klaren Strategie. Das Unternehmen lenkt seine gesamten Ressourcen in das entscheidende Phase-III-Programm für sein Schizophrenie-Medikament Evenamide.
Frisches Kapital für die Forschung
Für 2025 meldet das Unternehmen einen Nettoverlust von 13,2 Millionen Euro. Verantwortlich für diesen Fehlbetrag sind die intensivierten Forschungs- und Entwicklungskosten rund um die ENIGMA-TRS-Studien. Um diesen finanziellen Kraftakt zu stemmen, hat Newron im Februar 2026 eine Finanzierungsrunde über bis zu 38 Millionen Euro mit europäischen und asiatischen Investoren abgeschlossen. Zudem wurde die Laufzeit eines bestehenden Kredits der Europäischen Investitionsbank bis Mitte 2028 verlängert. Trotz der langfristig gesicherten Finanzierung reagieren Anleger heute nervös, wodurch der Kurs um rund 8 Prozent auf 15,48 Euro nachgibt.
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Neue Köpfe und Patente
Operativ macht das Hauptprodukt Fortschritte. Im Januar sicherte sich Newron ein erweitertes Patent für Evenamide, das bis 2044 gültig ist. Parallel startete der Partner EA Pharma eine eigene Phase-III-Studie in Japan. Auch auf Führungsebene formiert sich das Unternehmen neu. Auf der heute terminierten Hauptversammlung am 23. April werden zwei langjährige Vorstandsmitglieder abtreten. Mit George Garibaldi und Paolo Zocchi sollen zwei erfahrene Pharma- und Finanzexperten in das Gremium einziehen.
Der absolute Fokus liegt nun auf dem vierten Quartal 2026. Bis spätestens Ende November erwartet Newron die entscheidenden 12-Wochen-Daten der beiden zulassungsrelevanten ENIGMA-Studien. Sollte Evenamide klinisch belegen, dass es nicht nur die positiven, sondern auch die kognitiven und negativen Symptome der Schizophrenie lindert, hätte das Unternehmen einen handfesten medizinischen Wettbewerbsvorteil gegenüber bestehenden Antipsychotika.
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