News Corporation liefert im zweiten Quartal des Geschäftsjahres Zahlen, die an der Börse für Gesprächsstoff sorgen. Der Medienkonzern aus dem Reich von Rupert Murdoch übertrifft die Erwartungen beim Umsatz – allerdings mit einem Wermutstropfen beim Gewinn.
Dow Jones treibt das Geschäft
Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 5,8 Prozent auf 2,36 Milliarden Dollar und lag damit über den Analystenschätzungen von 2,29 Milliarden Dollar. Haupttreiber war die Dow Jones-Sparte, die das Wall Street Journal, Barron’s und MarketWatch umfasst. Hier legte der Erlös um 8 Prozent auf 648 Millionen Dollar zu. Besonders erfreulich: Die Gesamtzahl der Abonnenten des Wall Street Journal wuchs um 11 Prozent auf fast 4,7 Millionen.
CEO Robert Thomson betonte, dass man erfolgreich Enterprise-Kunden gewinnen konnte, bei denen WSJ-Inhalte direkt in Unternehmensabläufe integriert werden. Das Geschäftsmodell – weg von Werbung, hin zu Abonnements und digitalen Diensten – zahlt sich aus.
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Immobilien und Bücher stützen
Auch die anderen Segmente zeigen Lebenszeichen. Das digitale Immobiliengeschäft profitierte von einer sich erholenden Wohnungsmarkt und steigerte den Umsatz um 8 Prozent. Die Buchsparte HarperCollins legte um 6 Prozent auf 633 Millionen Dollar zu.
Im Januar wagte News Corp zudem einen interessanten Schritt: Der Start des California Post, einer konservativen Tageszeitung, markiert die Expansion der New York Post an die Westküste.
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Gewinn unter Druck
Bei aller Freude über steigende Erlöse: Der Gewinn entwickelte sich weniger erfreulich. Mit 193 Millionen Dollar oder 0,34 Dollar je Aktie lag er unter dem Vorjahreswert von 215 Millionen Dollar (0,38 Dollar je Aktie). Auf bereinigter Basis kam News Corp auf 0,40 Dollar je Aktie – drei Cent über den Erwartungen.
Die Aktie hatte zuletzt deutlich unter Druck gestanden. In den vergangenen zwölf Monaten summiert sich das Minus auf knapp 15 Prozent. Die aktuellen Zahlen zeigen: Der Umbau des Konzerns trägt Früchte, doch die Investoren bleiben skeptisch. Die Frage ist nun, ob das Wachstum in den digitalen Geschäftsbereichen stark genug ist, um die strukturellen Herausforderungen im Medienmarkt dauerhaft zu kompensieren.
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