Der britische Modehändler Next hat mit seinen Weihnachtszahlen für einen echten Paukenschlag gesorgt. In den neun Wochen bis zum 27. Dezember 2025 schossen die Vollpreis-Umsätze um satte 10,6% nach oben – deutlich mehr als die vom Unternehmen selbst angepeilten 7%. Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Next erhöhte umgehend seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr.
Besonders bemerkenswert: Während die britischen Verkäufe um solide 5,9% zulegten, explodierten die internationalen Erlöse regelrecht mit einem Plus von 38,3%. Diese Dynamik bescherte dem Unternehmen zusätzliche 51 Millionen Pfund an Vollpreis-Umsätzen für das laufende Geschäftsjahr.
Gewinnprognose kräftig angehoben
Next schraubte daraufhin seine Gewinnerwartung um 15 Millionen Pfund nach oben – auf nunmehr 1,15 Milliarden Pfund vor Steuern für das Geschäftsjahr bis Januar 2026. Das entspricht einem Zuwachs von 13,7% gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher fällt das Plus beim Gewinn je Aktie aus: Hier rechnet das Unternehmen nun mit einem Anstieg von 16,1% nach Steuern.
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Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 (auf 52-Wochen-Basis) peilt Next jetzt Vollpreis-Umsätze von 5,60 Milliarden Pfund an – ein Plus von 10,7% zum Vorjahr. Die Gesamtumsätze inklusive Rabattaktionen und Investitionen sollen bei 6,97 Milliarden Pfund landen, was einem Wachstum von 10,3% entspricht. Der Gewinn je Aktie nach Steuern wird bei 738,8 Pence erwartet.
Solide Finanzlage trotz höherer Schulden
Das in Enderby ansässige Unternehmen erwartet nach Investitionen und ordentlichen Dividendenzahlungen einen Cashflow-Überschuss von 474 Millionen Pfund. Dabei half auch ein außerordentlicher Geldzufluss von 54 Millionen Pfund aus einem Grundstücksverkauf im November 2025.
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Allerdings werden die Nettoschulden (ohne Leasingverbindlichkeiten) um rund 79 Millionen Pfund auf 739 Millionen Pfund zum Jahresende steigen. Next kaufte im vergangenen Jahr Aktien im Wert von 131 Millionen Pfund zum Durchschnittspreis von 109 Pfund zurück, wodurch sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien um 1,4% verringerte. Weitere Rückkäufe blieben begrenzt, da der Aktienkurs meist über der festgelegten Rückkaufgrenze notierte.
Ausblick: Moderateres Wachstum erwartet
Für das kommende Geschäftsjahr bis Januar 2027 wird Next vorsichtiger: Das Vollpreis-Umsatzwachstum soll sich auf 4,5% abschwächen. Der Gewinn vor Steuern wird bei 1,20 Milliarden Pfund prognostiziert (plus 4,5%), während die Gesamtumsätze auf 7,26 Milliarden Pfund klettern sollen. Der Gewinn je Aktie nach Steuern dürfte bei 770,4 Pence landen – ein Plus von 4,3%, allerdings ohne weitere Aktienrückkäufe eingerechnet.
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