Der australische Möbelhändler Nick Scali zieht derzeit die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Während das Unternehmen massiv in den britischen Markt expandiert, zeigen erste Zahlen aus den umgestalteten Filialen eine deutliche Verbesserung der Profitabilität. Ein sprunghafter Anstieg des Handelsvolumens in dieser Woche deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren ihre Positionen vor der zweiten Jahreshälfte neu bewerten.
Margen-Sprung in Großbritannien
Im Zentrum des Interesses steht die Integration des britischen Zukaufs Fabb Furniture. Bis Dezember 2025 wurden bereits 16 Standorte im Vereinigten Königreich renoviert und unter der Kernmarke Nick Scali neu eröffnet. Diese Strategie zeigt unmittelbare Erfolge bei der Profitabilität: Die Bruttomargen in den britischen Ausstellungsräumen kletterten zuletzt auf 58 bis 59 Prozent. Zum Zeitpunkt der Übernahme lagen diese noch bei lediglich 41 Prozent.
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Obwohl das britische Segment aufgrund der hohen Umbaukosten und vorübergehenden Ladenschließungen im ersten Halbjahr noch einen Nettoverlust von 5,6 Millionen AUD auswies, signalisiert die schnelle Verbesserung der Handelsspanne einen deutlichen Fortschritt in Richtung der Gewinnschwelle.
Starkes Kerngeschäft und Dividende
Das angestammte Geschäft in Australien und Neuseeland (ANZ) dient derweil als stabiler Ertragsbringer für den Expansionskurs. Mit einem flächenbereinigten Umsatzplus von 12,7 Prozent im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 präsentierte sich die Region äußerst robust. Die wichtigsten Kennzahlen der ersten Jahreshälfte im Überblick:
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- Umsatz (Gruppe): 269,3 Millionen AUD (+7,2 %)
- Nettogewinn (NPAT): 41 Millionen AUD (+36,4 %)
- Zwischendividende: 0,39 AUD (Steigerung um 30 % zum Vorjahr)
- Analysten-Kursziel (Schnitt): 22,25 AUD
Mit einem Schlusskurs von 15,77 AUD am Freitag notiert das Papier technisch gesehen im überverkauften Bereich, was ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 21,6 unterstreicht. Zudem liegt der Kurs aktuell rund 19 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Februar, was laut Analysten eine deutliche Bewertungslücke zum fairen Wert der Aktie schafft.
Die Strategie, die britischen Zukäufe zügig auf das eigene Markenkonzept umzustellen, zeigt bereits Wirkung bei der operativen Effizienz. Im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres liegt das Augenmerk nun darauf, ob das hohe Margenniveau in England stabilisiert werden kann, während die ANZ-Region weiterhin die notwendige Liquidität für den internationalen Wachstumskurs liefert.
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