Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen hat die Nike-Aktie ein neues 52-Wochen-Tief markiert. Der Kurs notiert damit rund 70 Prozent unterhalb des Allzeithochs aus dem Jahr 2021 — ein Absturz, der die anhaltenden Probleme des Sportartikelriesen widerspiegelt.
Analysten werden vorsichtiger
Zur schwachen Kursentwicklung trug zuletzt eine Abstufung durch die Telsey Advisory Group bei. Die Analysten senkten ihr Rating auf „Market Perform“ und reduzierten das Kursziel von 72 auf 65 US-Dollar. Der breitere Konsens bleibt zwar bei „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 73,20 Dollar — doch die Richtung einzelner Anpassungen zeigt klar nach unten.
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Beim institutionellen Investorenverhalten ergibt sich ein gemischtes Bild: Ferguson Wellman Capital Management reduzierte seine Position im vierten Quartal 2025 um 28,6 Prozent. CEO Elliott Hill hingegen kaufte Ende Dezember 16.388 Aktien zu rund 61,10 Dollar — ein Signal, das zumindest intern Zuversicht andeutet.
Kreative Impulse als Gegenstrategie
Abseits der Zahlen versucht Nike, über neue Kooperationen Schwung in die Marke zu bringen. Rapper und Designer Jae Tips wechselte offiziell von Saucony zu Nike — seine bisherigen Sneaker-Kollaborationen erzielten auf dem Sekundärmarkt teils über 1.000 Dollar. Zudem kündigte Nike das „Air Works“-Programm an: Vom 11. bis 14. Mai 2026 sollen Designer aus neun Städten — darunter New York, Tokio und London — gemeinsam mit 3D-Drucktechnologie neue Air-Max-Modelle entwickeln.
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Was die Quartalszahlen zeigen müssen
Am 31. März legt Nike seine Ergebnisse für das dritte Quartal vor. Im zweiten Quartal übertraf der Konzern mit einem Gewinn je Aktie von 0,53 Dollar die Konsensschätzung von 0,37 Dollar deutlich — die Bruttomarge litt jedoch unter jährlichen Zollkosten von rund 1,5 Milliarden Dollar.
Anleger werden vor allem auf Fortschritte bei der Rückkehr zum Großhandel schauen, nachdem die frühere Fokussierung auf den Direktvertrieb zu Umsatzschwankungen geführt hatte. Die Wiederaufnahme der Partnerschaft mit Amazon gilt dabei als ein zentraler Baustein der Turnaround-Strategie. Ob die Zahlen am Dienstag erste Belege für eine Trendwende liefern, entscheidet maßgeblich darüber, ob der aktuelle Kurs als Boden oder als Zwischenstation gilt.
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