Der japanische Leitindex gibt am Mittwoch deutlich nach und fällt unter die Marke von 54.100 Punkten. Der Nikkei 225 verliert 650,89 Punkte oder 1,19 Prozent auf 54.069,77 Zähler. Erst am Vortag hatte das Börsenbarometer ein neues Rekordhoch bei 54.720,66 Punkten markiert – ein Plus von satten 3,92 Prozent.
Die Wende kommt nicht überraschend. Die Wall Street hatte in der Nacht zuvor den Ton vorgegeben: Der Nasdaq stürzte um 1,43 Prozent ab, der S&P 500 gab 0,84 Prozent nach. Technologiewerte gerieten dabei besonders stark unter Druck – eine Entwicklung, die sich nun auch in Tokio fortsetzt.
Tech-Sektor bricht ein
Die Schwäche konzentriert sich vor allem auf Technologieaktien. Tokyo Electron verliert mehr als 3 Prozent, Screen Holdings gibt mehr als 2 Prozent ab. Besonders dramatisch: Nintendo stürzt fast 11 Prozent ab, Ibiden bricht sogar um fast 17 Prozent ein. Auch Sony kann sich dem Abwärtssog nicht entziehen und verliert über 4 Prozent.
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Doch es gibt auch Gewinner in diesem Marktumfeld. Die Automobilhersteller zeigen sich robust: Toyota legt mehr als 2 Prozent zu, Honda gewinnt über 1 Prozent. Auch Exportwerte profitieren von der aktuellen Yen-Schwäche – der Dollar notiert im oberen 155-Yen-Bereich. Mitsubishi Electric schießt fast 6 Prozent nach oben, Panasonic gewinnt mehr als 1 Prozent.
Dienstleistungssektor überrascht positiv
Einen Lichtblick liefern aktuelle Konjunkturdaten: Der japanische Dienstleistungssektor expandierte im Januar mit einem PMI-Wert von 53,7 deutlich stärker als erwartet. Im Dezember hatte der Wert noch bei 51,6 gelegen. Auch der zusammengesetzte Index kletterte von 51,1 auf 53,1 Punkte – ein klares Signal für Wirtschaftswachstum.
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Im Finanzsektor zeigt sich ein gemischtes Bild. Während Mitsubishi UFJ Financial fast 1 Prozent zulegt, gibt Sumitomo Mitsui Financial leicht nach. Die großen Verlierer des Tages finden sich jedoch bei den Technologie- und Dienstleistungswerten: Yokogawa Electric und Recruit Holdings brechen um jeweils mehr als 8 Prozent ein, Nomura Research Institute und NEC verlieren über 7 Prozent.
Die Rohstoffwerte stemmen sich gegen den Abwärtstrend: NSK und Sumitomo Chemical schießen fast 7 Prozent nach oben, Sumitomo Metal Mining gewinnt fast 6 Prozent. Der Ölpreis war zuvor um 1,77 Prozent auf 63,24 Dollar je Barrel gestiegen – gestützt durch einen schwächeren Dollar und Hoffnungen auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und Indien.
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