Nikkei 225: Kräftiger Schwung zum Jahresauftakt

Der japanische Leitindex Nikkei 225 erreicht nach kräftigem Anstieg den höchsten Stand seit zwei Monaten, angetrieben von Finanz- und Autowerten sowie positiven Konjunktursignalen.

Nikkei 225 Aktie
Kurz & knapp:
  • Starker Anstieg auf über 52.450 Punkte
  • Finanzwerte und Autohersteller besonders gefragt
  • Produktionsdaten stabilisieren sich nach Monatsrückgängen
  • Positive Impulse von US-Börsen und Ölpreis

Der japanische Leitindex Nikkei 225 ist mit bemerkenswerter Dynamik ins neue Jahr gestartet. Am Montag schoss das Börsenbarometer um 2,97 Prozent in die Höhe auf 51.832 Punkte – der höchste Stand seit zwei Monaten. Am Dienstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort, der Index kletterte zeitweise über die Marke von 52.450 Punkten.

Die Kauflaune der Investoren ist deutlich spürbar. Besonders gefragt waren Finanzwerte und Autohersteller. Mizuho Financial legte am Dienstag um mehr als 4 Prozent zu, die beiden anderen Bankenriesen Sumitomo Mitsui Financial und Mitsubishi UFJ Financial gewannen jeweils knapp 3 Prozent. Toyota schob sich um über 2 Prozent nach oben, Honda um mehr als 1 Prozent.

Positive Signale aus der Produktion

Was treibt die japanische Börse an? Ein wichtiger Impuls kam von Konjunkturdaten: Die Produktionstätigkeit hat sich im Dezember nach fünf rückläufigen Monaten stabilisiert. Das Signal ist klar – die japanische Wirtschaft zeigt Lebenszeichen.

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Allerdings gibt es auch Schatten. Die monetäre Basis in Japan sank im Dezember um 9,8 Prozent im Jahresvergleich auf 594,194 Billionen Yen. Das fiel deutlich schwächer aus als die erwarteten minus 8,0 Prozent. Banknoten im Umlauf gingen um 2,7 Prozent zurück, Girokontensalden brachen um 11,5 Prozent ein.

Rohstoffwerte unter Druck

Nicht alle Sektoren profitieren vom positiven Schwung. Während Rohstoffunternehmen wie Mitsubishi Materials, Sumco und Sumitomo Metal Mining am Dienstag zwischen 6 und 7 Prozent zulegten, kam Chubu Electric Power massiv unter die Räder – minus 7 Prozent. Auch Otsuka Holdings verlor fast 4 Prozent.

Der Yen bewegt sich im oberen 156er-Bereich gegenüber dem Dollar. Diese relative Schwäche der japanischen Währung könnte Exporteuren in die Karten spielen, belastet allerdings die Importkosten.

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Wall Street gibt Rückenwind

Unterstützung kommt von der anderen Seite des Pazifiks. Die US-Börsen legten am Montag kräftig zu – der Dow Jones sprang um 1,2 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 48.977 Punkten. Die positive Stimmung schwappte nach Asien über.

Für zusätzlichen Auftrieb sorgte der Ölpreis, der nach OPEC-Signalen für eine Produktionspause Anfang 2026 anzog. Das stützte Energiewerte weltweit. In Südkorea knackte der Kospi-Index am Montag sogar die 3,4-Prozent-Marke.

Die Frage bleibt: Kann der Nikkei 225 das Momentum halten? Die technische Marke bei 52.000 Punkten ist durchbrochen, der Weg nach oben scheint zunächst frei. Doch Gewinnmitnahmen könnten im Tagesverlauf noch für Bremsspuren sorgen.

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