Nintendo verlangt bald mehr Geld für seine neue Konsole. Die Produktionskosten steigen rasant. An der Börse sorgt das für tiefe Risse. Die Aktie stürzte am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Tief von 37,99 Euro ab.
Ein Minus von rund sieben Prozent an einem einzigen Handelstag spricht Bände. Seit Januar hat das Papier über 34 Prozent seines Wertes eingebüßt. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt fast 40 Prozent. Das Management kämpft mit massiven Gegenwinden.
Teurere Hardware
Der Konzern erhöht die Preise für die Switch 2. In den USA kostet das Gerät ab September knapp 500 US-Dollar. Auch Kunden in Europa zahlen bald mehr. In Japan greift die Anpassung bereits Ende Mai.
Speicherchips sind extrem knapp. KI-Rechenzentren saugen den Markt aktuell leer. Hinzu kommen neue Zölle und teurere Logistik. Die Folge: Das Management rechnet mit Mehrkosten von rund 100 Milliarden Yen.
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Schwacher Ausblick
Diese Belastungen trüben die Aussichten. Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte noch einen kräftigen Gewinnsprung. Für das laufende Jahr bis März 2027 plant Nintendo deutlich defensiver. Der Nettogewinn soll um 27 Prozent auf 310 Milliarden Yen fallen.
Auch die Verkaufsprognose für die neue Konsole sinkt. Nintendo kalkuliert mit 16,5 Millionen abgesetzten Einheiten. Parallel dazu baut der Konzern seine Führungsebene um. Im Juni geht der langjährige Entwickler Takashi Tezuka in den Ruhestand.
Nintendo stützt sich nun auf sein Software-Geschäft. Titel wie „Mario Kart World“ liefern verlässliche Einnahmen. Auch die Expansion ins Kino geht weiter. Für 2027 entwickelt der Konzern eine Realverfilmung von „Zelda“. Diese starken Marken müssen den Hardware-Knick nun abfedern.
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