Der finnische Netzwerkausrüster Nokia meldet sich mit einem lukrativen Auftrag aus Großbritannien zurück. Während der neue Vertrag mit Virgin Media O2 das operative Geschäft stärkt, steht das Unternehmen auf Führungsebene vor einem bedeutenden Umbruch. Die anstehende Hauptversammlung in wenigen Tagen markiert das Ende einer Ära an der Vorstandsspitze.
Ausbau des britischen 5G-Netzes
Nokia hat sich einen mehrjährigen Vertrag zur Modernisierung des 5G-Netzes (RAN) von Virgin Media O2 gesichert. Der Ausrüster liefert dafür seine neueste AirScale-Technologie sowie KI-gestützte Basisband-Plattformen, um tausende britische Mobilfunkstandorte aufzurüsten. Obwohl der schwedische Konkurrent Ericsson den Zuschlag als Hauptpartner für den Großteil des Netzes erhielt, sichert sich Nokia einen signifikanten Anteil an den Gesamtinvestitionen, die sich auf hunderte Millionen Pfund belaufen.
Die Börse honorierte diese operativen Fortschritte umgehend. Am Freitag legte das Papier um 6,74 Prozent auf 7,60 Euro zu und notiert damit exakt auf dem Niveau des jüngsten 52-Wochen-Hochs. Der Markt wertet den Vertragsabschluss als Beleg dafür, dass die Finnen technologisch wettbewerbsfähig bleiben und ihre Marktanteile in Europa verteidigen.
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Wachablösung auf der Hauptversammlung
Neben dem operativen Geschäft rückt die Unternehmensführung in den Fokus. Auf der Hauptversammlung am 9. April 2026 stimmen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 0,14 Euro je Aktie ab, die in vier Tranchen ausgeschüttet werden soll.
Zudem steht eine umfassende personelle Neuaufstellung des Verwaltungsrats an:
– Ausscheiden der bisherigen Vorsitzenden Sari Baldauf
– Nominierung von Timo Ihamuotila als neuer Vorsitzender
– Wahl von Thomas Saueressig zum stellvertretenden Vorsitzenden
– Einzug von Meredith Whittaker als neues Mitglied
Bereits am 23. April folgen die Zahlen für das erste Quartal. Dieser Finanzbericht wird den ersten echten Beleg dafür liefern, ob die jüngsten Vertragsabschlüsse die jahrelange Zurückhaltung der Mobilfunkbetreiber bei 5G-Investitionen bilanziell ausgleichen können.
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