Nokia hat auf seiner Hauptversammlung am 9. April in Helsinki gleich mehrere Weichen gestellt — neue Führung, flexible Dividendenpolitik und ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm. Zeitgleich geht eine wichtige Partnerschaft in den Live-Betrieb.
Neue Führung, neuer Kurs
Timo Ihamuotila übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats, Thomas Saueressig wird Vize-Vorsitzender. Bisherige Chefin Sari Baldauf schied aus. Neu in das zehnköpfige Gremium gewählt wurde Meredith Whittaker, die allerdings in nicht-unabhängiger Funktion agiert.
Die Ausschussvorsitze wurden ebenfalls neu verteilt: Pernille Erenbjerg leitet künftig den Prüfungsausschuss, Elizabeth Crain den Strategieausschuss.
Dividende mit Spielraum
Für das Geschäftsjahr 2025 beschloss die Hauptversammlung keine sofortige Ausschüttung. Stattdessen erhielt der Vorstand die Vollmacht, bis zu 0,14 Euro je Aktie in mehreren Tranchen auszuzahlen — entweder als Dividende oder als Kapitalrückführung aus der Eigenkapitalreserve. Der Zeitpunkt bleibt damit flexibel und abhängig von späteren Vorstandsbeschlüssen.
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Beim Aktienrückkauf verlängerte die Hauptversammlung die Ermächtigung: Der Vorstand darf bis Oktober 2027 bis zu 550 Millionen Aktien zurückkaufen — weniger als zehn Prozent des Gesamtbestands. Eine gleichlautende Emission neuer Aktien wurde ebenfalls genehmigt, unter anderem für Akquisitionen und Mitarbeiterprogramme.
Vodafone-APIs ab sofort eingebunden
Parallel zur Hauptversammlung startete Nokia die kommerzielle Aktivierung seiner Partnerschaft mit Vodafone. Ab April 2026 integriert Nokia die Netzwerk-APIs von Vodafone in seine Anti-Fraud- und Authentifizierungsprodukte. Die Basis bildet Nokias „Network as Code“-Plattform, die bereits mehr als 70 Ökosystem-Partner verbindet.
Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat sich in den vergangenen zwölf Monaten fast verdoppelt — ein Kursanstieg von rund 89 Prozent, der die gestiegenen Erwartungen an Nokias Transformation im Telekominfrastruktur-Segment widerspiegelt.
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