Der Windkraftanlagenbauer Nordex verknüpft sein Hardware-Geschäft zunehmend mit langfristigen Serviceverträgen. Ein aktueller Großauftrag für das Repowering zweier deutscher Windparks zeigt, wie gut diese Strategie am Markt ankommt. Anleger honorierten die Meldung umgehend und trieben das Papier am Dienstag auf einen neuen Höchststand.
Repowering-Deal im Detail
Konkret sicherte sich das Unternehmen den Zuschlag für die Projekte Fehmarn-Mitte I und II. Alte Anlagen weichen hier 24 modernen Turbinen des Typs N163/5.X. Mit einer Gesamtleistung von 136,8 Megawatt sollen die neuen Modelle auf derselben Fläche deutlich höhere Erträge erwirtschaften. Die Errichtung der Anlagen ist nach aktuellen Plänen für den Sommer 2027 angesetzt, die vollständige Inbetriebnahme folgt im Herbst desselben Jahres.
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Der eigentliche Gewinntreiber
Das reine Projektgeschäft im Anlagenbau gilt traditionell als volatil. Um die Cashflows besser planen zu können, schloss Nordex mit den Betreibern der Fehmarn-Windparks einen Premium-Servicevertrag über 20 Jahre ab. Genau diese langfristige Absicherung der Einnahmen reduziert das operative Risiko erheblich und senkt die Abhängigkeit von reinen Hardware-Verkäufen. Parallel dazu untermauert der Konzern mit einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie seinen operativen Kurs. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen, das weltweit über 64 Gigawatt installierte Leistung betreut, bereits einen Umsatz von rund 7,6 Milliarden Euro.
Die Börse reagierte auf den strategischen Mix aus Großauftrag und Service-Bindung mit deutlichen Aufschlägen. Der Kurs kletterte gestern auf den Schlussstand von 46,18 Euro, was exakt dem neuen 52-Wochen-Hoch entspricht. Auf Jahressicht verzeichnet der Titel damit einen Wertzuwachs von knapp 170 Prozent. Gelingt es dem Management, bis zur geplanten Inbetriebnahme der Fehmarn-Projekte im Jahr 2027 weitere 20-Jahres-Verträge dieser Größenordnung abzuschließen, festigt das die fundamentale Basis für künftige Cashflows.
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