Nordex sichert sich den nächsten Großauftrag aus Deutschland – und zeigt gleichzeitig, wie das Geschäftsmodell profitabler wird. Der Clou liegt diesmal nicht nur in der Turbinenzahl, sondern in einem 20-jährigen Servicevertrag, der dem Unternehmen planbare Einnahmen über zwei Dekaden sichert.
Auftrag mit strategischem Gewicht
Am 3. März 2026 gab der Windkraftanlagenbauer bekannt, von Qualitas Energy Deutschland einen 56-MW-Auftrag erhalten zu haben. Für den Windpark Wippershainer Höhe nahe Bad Hersfeld liefert Nordex acht N163/6.X-Turbinen auf 164 Meter hohen Hybridtürmen. Die Installation startet im Sommer 2027, die Inbetriebnahme folgt zum Jahresende.
Das eigentlich Interessante: Der beigelegte Premium-Vollwartungsvertrag läuft 20 Jahre. Solche langfristigen Serviceverträge gelten als margenstark und sorgen für wiederkehrende Erlöse – ein Gegengewicht zu den zyklischen Schwankungen im Projektgeschäft. Genau diese Stabilität suchen Investoren bei Nordex seit Jahren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?
Rekordjahr als Basis
2025 hat das Unternehmen seine operative Marge von 4,1 auf 8,4 Prozent mehr als verdoppelt. Der Umsatz erreichte rund 7,6 Milliarden Euro. Der Auftragseingang im Projektbereich kletterte um ein Viertel auf 9,3 Milliarden Euro, allein im vierten Quartal kamen knapp 3,6 GW neue Bestellungen hinzu.
Erstmals in über 30 Jahren Börsengeschichte führt Nordex eine Ausschüttungspolitik ein: Ab 2027 plant das Management mindestens 50 Millionen Euro jährlich an die Aktionäre zurückzugeben – per Dividende oder Aktienrückkauf. Die Verzögerung bis 2027 hat regulatorische Gründe nach deutschem HGB.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?
Ambitionierte Ziele für 2026
Das Management peilt für 2026 einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an – ein Wachstum von 9 bis 19 Prozent. Die EBITDA-Marge soll in der Bandbreite von 8 bis 11 Prozent landen, wobei der Mittelpunkt als wahrscheinlichstes Szenario gilt.
Erste konkrete Hinweise auf die Erreichbarkeit dieser Ziele folgen am 27. April 2026 mit dem nächsten Quartalsbericht. Bis dahin bleibt der Markt auf Vertrauensvorschuss angewiesen – bei einem Kurs von zuletzt 40,80 Euro nach einem starken Jahresstart. Die Aktie notiert damit 187 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 14,20 Euro.
Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 6. März liefert die Antwort:
Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


