Nordex Aktie: Fehmarn-Auftrag befeuert Rally

Der Windkraftanlagenbauer Nordex erhält einen Auftrag für 24 Turbinen auf Fehmarn inklusive 20-jähriger Wartungsvereinbarung. Die Aktie gewinnt weiter an Boden.

Nordex Aktie
Kurz & knapp:
  • Auftrag für 24 Windturbinen auf Fehmarn
  • Langfristiger Servicevertrag über 20 Jahre
  • Aktie nähert sich Mehrjahreshoch
  • Starker Kursgewinn seit Jahresbeginn

Nordex startet den Dienstag mit einer weiteren Erfolgsmeldung. Zwei Repowering-Projekte auf der Ostseeinsel Fehmarn sichern dem Windkraftanlagenbauer frische Einnahmen — und das gleich auf zwei Ebenen.

Doppelter Ertragstreiber

Für die Windparks Fehmarn-Mitte I und Fehmarn-Mitte II liefert und errichtet Nordex insgesamt 24 Turbinen des Typs N163/5.X mit einer Gesamtleistung von 136,8 Megawatt. Auftraggeber ist die Fehmarn-Mitte GmbH. Die Errichtung ist für den Sommer 2027 geplant, die vollständige Inbetriebnahme soll im Herbst 2027 abgeschlossen sein.

Besonders attraktiv für Aktionäre: Zusätzlich zur Lieferung umfassen die Verträge einen Premium-Servicevertrag über 20 Jahre. Solche Wartungsvereinbarungen gelten als margenstarkes Geschäft mit hoher finanzieller Planbarkeit — ein Ertragsstrom, der weit über die eigentliche Montage hinausreicht.

Repowering-Aufträge haben für Nordex einen besonderen Charme. Alte Turbinen weichen leistungsstärkeren Anlagen, die mit weniger Einheiten mehr Strom erzeugen. Das schafft Akzeptanz bei Behörden, vereinfacht Genehmigungsverfahren und macht das Geschäftsmodell für Betreiber wirtschaftlich überzeugend.

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Kurs nähert sich dem Mehrjahreshoch

An der Börse kommt der Auftrag erwartungsgemäß gut an. Die Aktie legt am Dienstagmorgen rund 1,5 Prozent zu und nähert sich damit der Marke von 45,00 Euro — dem aktuellen Mehrjahreshoch.

Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits knapp 50 Prozent zugelegt. Treiber waren neben der anhaltend starken Auftragslage auch eine verbesserte Marge und ein optimistischer Unternehmensausblick für 2026. Charttechnisch signalisiert der jüngste Ausbruch aus dem Aufwärtstrendkanal weiteres Potenzial, allerdings zeigen einzelne Indikatoren wie der RSI erste Divergenzen — ein Zeichen, das erfahrene Chartisten als mögliche Vorwarnung interpretieren.

Bewertungsseitig steht für 2026 ein geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23,6 im Raum, was über den Vergleichswerten von Wettbewerbern wie Vestas liegt. Das Kurs-Gewinnwachstumsverhältnis von 0,4 relativiert diesen Aufschlag jedoch deutlich und deutet darauf hin, dass das erwartete Gewinnwachstum die aktuelle Bewertung noch trägt.

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