Die Nordex Group baut ihre Präsenz in Südosteuropa mit einem neuen Auftrag in Serbien weiter aus. Obwohl der 70-Megawatt-Deal inklusive eines jahrzehntelangen Servicevertrags die prall gefüllten Auftragsbücher untermauert, reagieren Anleger am Dienstag verhalten. Ein Blick auf die jüngsten Analystenstimmen zeigt, dass der Markt die künftige Bewertung des Windkraftbauers durchaus kontrovers diskutiert.
Für den Windpark Jasikovo in den serbischen Karpaten liefert das Unternehmen elf Turbinen der 7-Megawatt-Klasse. Eine technische Besonderheit des Projekts ist das integrierte Anti-Icing-System, das einen reibungslosen Betrieb unter den rauen klimatischen Bedingungen vor Ort sicherstellen soll. Ergänzt wird die Vereinbarung durch einen Premium-Servicevertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Die Stromerzeugung soll voraussichtlich im Juli 2027 anlaufen.
Trotz dieser operativen Erfolge verzeichnete das Papier am Dienstag einen Rückgang von 2,47 Prozent auf 43,52 Euro. Diese Konsolidierung folgt auf eine beeindruckende Rally, die den Kurs auf Sicht von zwölf Monaten um beachtliche 181,50 Prozent in die Höhe trieb. Erst vor wenigen Tagen markierte der Titel bei 46,18 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.
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Analysten uneins über weiteres Potenzial
Während die fundamentale Entwicklung intakt scheint, gehen die Meinungen der Experten am Finanzmarkt weit auseinander. Die jüngsten Bewertungen spiegeln diese Diskrepanz deutlich wider:
- Deutsche Bank: Kursziel 58 Euro
- Berenberg Bank: Kursziel 50 Euro
- RBC Capital Markets: Kursziel 35 Euro („Underperform“)
Das Management untermauert seine Ambitionen für das laufende Geschäftsjahr mit klaren finanziellen Zielvorgaben. Neben einem angepeilten Konzernumsatz von bis zu 9,0 Milliarden Euro strebt Nordex für 2026 eine EBITDA-Marge zwischen 8,0 und 11,0 Prozent an. Um diese Profitabilität abzusichern, plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro, getragen von einer anhaltend starken Nachfrage im Onshore-Windgeschäft.
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