Der Windkraftanlagenbauer aus Hamburg hat zum Jahresende noch einmal kräftig zugeschlagen. Zwei Aufträge aus Kanada bringen dem Unternehmen eine kombinierte Leistung von 508 Megawatt – ein durchaus beachtlicher Abschluss, der die Auftragsbücher für die kommenden Jahre weiter füllt.
Konkret geht es um die Lieferung von insgesamt 73 Windenergieanlagen, die in den Jahren 2027 und 2028 ausgeliefert werden sollen. Die Bestellungen gingen Ende 2025 ein und umfassen Turbinen vom Typ N163 sowie erstmals auch den Typ N175. Mit letzterem gelingt dem Hamburger Konzern der Markteintritt in Kanada mit diesem Modell.
Service-Verträge sichern Langfrist-Einnahmen
Neben der reinen Lieferung der Anlagen haben beide Aufträge einen entscheidenden Zusatz: Langfristige Service-Vereinbarungen für die installierten Turbinen. Diese wiederkehrenden Einnahmen sind für Windkraftanlagenbauer ein wichtiger Baustein für planbare Umsätze – gerade in einem zyklischen Geschäft.
Die Namen der Windparks oder der Auftraggeber nannte das Unternehmen nicht. Das ist in der Branche durchaus üblich, wenn Kunden keine öffentliche Kommunikation wünschen.
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Orderbuch wächst kontinuierlich
Wie ordnet sich dieser Deal in die bisherige Entwicklung ein? Im dritten Quartal 2025 verbuchte der Konzern Auftragseingänge von 2,2 Gigawatt, im zweiten Quartal waren es sogar 2,3 Gigawatt. Die aktuellen 508 Megawatt wirken im Vergleich dazu zunächst kleiner, doch sie stärken die Position in einem strategisch wichtigen Markt.
An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel zu und kletterte über die Marke von 30 Euro. Das zeigt: Investoren honorieren neue Aufträge – vor allem, wenn sie neue Märkte erschließen und langfristige Serviceverträge beinhalten.
Der kanadische Markt gilt als wachstumsstark, das regulatorische Umfeld ist stabil. Mit dem Einstieg über die N175-Turbine könnte das Unternehmen hier künftig weitere Geschäfte abschließen.
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