Nordex hat gerade das stärkste Jahr seiner Geschichte hinter sich – und legt gleich nach. Ein neuer Großauftrag von Bestandskunde wpd über 40 Windturbinen und fast 280 Megawatt Leistung zeigt: Die Nachfrage nach deutschen Onshore-Anlagen bleibt hoch.
Die Turbinen der Delta4000-Baureihe gehen an neun Windparkprojekte in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Errichtung und Auslieferung sind für 2027 geplant. Bemerkenswert ist dabei der Serviceanteil: Jede der 40 Turbinen wird von einem 15-jährigen Premium-Servicevertrag begleitet – ein Bereich, den Nordex gezielt ausbaut, um das zyklische Projektgeschäft durch planbare Erträge zu stabilisieren.
Rekordzahlen als Rückenwind
Der Auftrag kommt nicht aus dem Nichts. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Nordex einen Konzernumsatz von 7,6 Milliarden Euro und einen Rekord-Auftragseingang von 10,2 Gigawatt. Die EBITDA-Marge lag für das Gesamtjahr bei 8,4 Prozent – im vierten Quartal kletterte sie bereits auf 12,1 Prozent, was die operative Dynamik zum Jahresende verdeutlicht. Dazu kommt ein freier Cashflow von 863 Millionen Euro, der dem Unternehmen erheblichen finanziellen Spielraum verschafft.
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Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 8,0 bis 11,0 Prozent. Mittelfristig peilt Nordex eine Marge von 10 bis 12 Prozent über den Branchenzyklus an – und plant ab 2027 Ausschüttungen von mindestens 50 Millionen Euro jährlich, wahlweise als Dividende oder Aktienrückkäufe.
Kurs auf Allzeithoch
Die Börse hat diese Entwicklung bereits eingepreist: Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch von 43,94 Euro und hat damit seit Jahresbeginn rund 46 Prozent zugelegt. Wer vor zwölf Monaten eingestiegen ist, hat seinen Einsatz fast verdreifacht.
Angesichts der vollen Auftragsbücher, des wachsenden Servicegeschäfts und der ambitionierten Umsatzziele für 2026 bleibt Nordex fundamental gut aufgestellt. Der nächste konkrete Prüfstein kommt mit den vollständigen Jahreszahlen für 2025 sowie dem ersten Ausblick auf das laufende Quartal – dann zeigt sich, ob das hohe Bewertungsniveau gerechtfertigt ist.
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