Die Nordex-Aktie steht nach einem beeindruckenden Jahresstart plötzlich unter Druck. Am Mittwoch rutschte der Titel vorbörslich auf Tradegate um drei Prozent auf 31,80 Euro ab – nachdem er tags zuvor noch ein Jahreshoch von 33,24 Euro markiert hatte. Seit Jahresbeginn 2026 hatte die Aktie bereits 14 Prozent zugelegt. Doch ausgerechnet jetzt zieht Kepler Cheuvreux die Reißleine.
Die Analysten stuften die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ ab, obwohl sie das Kursziel gleichzeitig von 32 auf 33 Euro anhoben. Das neue Ziel liegt damit knapp unter dem aktuellen Jahreshoch. Die Botschaft ist klar: Der Spielraum nach oben scheint ausgereizt.
Rekordauftragsbuch trifft auf Bewertungsgrenzen
Dabei kann sich die operative Entwicklung durchaus sehen lassen. Im vierten Quartal 2024 sicherte sich der Windkraftanlagen-Hersteller einen Rekord-Auftragseingang von 3,6 Gigawatt bei stabilen Preisen. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Nordex sogar ein Plus von 22,5 Prozent auf 10.214 Megawatt – ein neuer Höchstwert. Das Book-to-Bill-Verhältnis von rund 1,8 katapultiert den Auftragsbestand auf Rekordniveau.
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Kepler Cheuvreux passte daraufhin seine Prognosen nach oben an und erhöhte die Erwartungen für den freien Cashflow. Trotzdem die Abstufung – warum? Die Analysten argumentieren mit „begrenztem Aufwärtspotenzial“. Nach der starken Kursentwicklung 2025 liegen die Markterwartungen mittlerweile über den mittelfristigen Zielen des Unternehmens selbst.
Was kommt am 25. Februar?
Entscheidend wird die Zahlenvorlage am 25. Februar 2026. Dann präsentiert Nordex die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Analysten rechnen damit, dass das Unternehmen seine mittelfristigen Ziele nach oben anpassen muss – die Konsensschätzungen liegen bereits darüber.
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Spannend wird auch die Frage der Kapitallokation. Kepler Cheuvreux spekuliert, dass Nordex dank der verbesserten Bilanzstruktur erstmals seit Jahren wieder eine Dividende ausschütten könnte. Investoren dürften genau hinhören, welche Prioritäten das Management bei der Verwendung der Mittel setzt.
Die aktuelle Marktreaktion zeigt: Nach dem fulminanten Lauf scheinen viele Anleger Gewinne mitzunehmen. Ob die Zahlen Ende Februar neue Impulse liefern oder die Abstufung bestätigen, wird richtungsweisend für die kommenden Monate sein.
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