Nordex Aktie: Orderbücher füllen sich

Der Windanlagenbauer sichert sich im Januar Bestellungen aus drei europäischen Märkten, darunter Großbritannien, und schließt langfristige Servicevereinbarungen ab.

Nordex Aktie
Kurz & knapp:
  • Januaraufträge mit 220 Megawatt Gesamtleistung
  • Größter Einzelauftrag aus Großbritannien für 2028
  • Erste Bestellungen für neue Turbinen in der Türkei
  • Langfristige Serviceverträge stabilisieren die Einnahmen

Der Windanlagenbauer aus Hamburg vermeldet heute einen soliden Start ins Jahr. Im Januar konnte die Nordex Group Aufträge über 220 Megawatt aus drei europäischen Ländern an Land ziehen. Die Bestellungen stammen aus Großbritannien, der Türkei und Litauen – allesamt Märkte, in denen der Konzern seine Position weiter ausbaut.

Großbritannien bringt größten Einzelauftrag

Den Löwenanteil steuert ein britisches Projekt bei: 14 Turbinen vom Typ N163/6.X mit einer Gesamtleistung von über 90 Megawatt. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Aus der Türkei kamen Bestellungen über 78 Megawatt für verschiedene Turbinentypen – teils für neue Projekte, teils zur Erweiterung bestehender Windparks. Bemerkenswert: Erstmals sollen dort Turbinen vom Typ N175/6.X zum Einsatz kommen.

In Litauen wird Nordex ab 2027 einen 47,6-Megawatt-Windpark mit sieben N175/6.X-Turbinen ausstatten. Die Anlagen kommen in der „Cold Climate“-Version mit dem Advanced Anti-Icing System (AIS) – speziell ausgelegt für den Einsatz unter rauen Witterungsbedingungen. Auch hier ist die Fertigstellung für 2028 vorgesehen.

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Service-Verträge sichern Folgegeschäft

Alle drei Verträge beinhalten mehrjährige Service- und Wartungsvereinbarungen. Für Nordex ein wichtiger Baustein: Das Servicegeschäft sorgt für planbare Einnahmen über Jahre hinweg und stabilisiert die Margen. Die Namen der Kunden und Windparks wurden nicht bekanntgegeben.

Mit den Januaraufträgen setzt sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort. 2024 hatte Nordex einen Konzernumsatz von rund 7,3 Milliarden Euro erzielt und seine Position als einer der führenden Onshore-Turbinenhersteller gefestigt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 10.400 Mitarbeiter und betreibt Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, den USA und Mexiko.

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Über Dieter Jaworski 1408 Artikel

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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