Novartis hat heute die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fallen durchwachsen aus. Während das Gesamtjahr 2025 mit einem Umsatzplus von 8% auf 54,5 Milliarden US-Dollar glänzte, enttäuschte das Schlussquartal. Der Umsatz stagnierte bei 13,3 Milliarden Dollar (+1% nominal, -1% währungsbereinigt). Verantwortlich dafür: Generika-Konkurrenz und Erlösanpassungen in den USA, insbesondere bei den Blockbustern Entresto und Promacta. Der bereinigte Betriebsgewinn legte im Quartal nur noch um magere 1% zu.
Unter dem Strich brach der Konzerngewinn im vierten Quartal um 15% auf 2,4 Milliarden Dollar ein – Hauptgrund waren höhere Steuern. Der Gewinn je Aktie sank von 1,42 auf 1,26 Dollar. Immerhin: Für das Gesamtjahr 2025 kletterte der Reingewinn um 17% auf knapp 14 Milliarden Dollar. Die bereinigte operative Marge erreichte 40,1% und damit einen neuen Rekordwert.
Wachstumstreiber unter Druck
Die prioritären Marken zeigten sich weiterhin stark: Kisqali schoss um 44% nach oben (währungsbereinigt), Kesimpta um 27%, Pluvicto um 70% und Scemblix um beeindruckende 87%. Doch die starken Volumenzuwächse bei Kisqali in den USA wurden durch Erlösanpassungen teilweise zunichtegemacht – das bereinigte Wachstum lag bei 54%.
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Deutlich wird: Der Konzern kämpft zunehmend mit dem Patentablauf wichtiger Präparate. Entresto verlor im Quartal 45% an Umsatz (währungsbereinigt), Promacta sogar 63%. CEO Vas Narasimhan spricht vom „größten Patentablauf in der Novartis-Geschichte“ für 2026. Kann die Pipeline das kompensieren?
Prognose: Wachstum mit Gegenwind
Für 2026 stellt Novartis ein niedriges einstelliges Umsatzwachstum in Aussicht – bei einem gleichzeitigen Rückgang des bereinigten Betriebsgewinns im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Eine ungewöhnliche Konstellation, die den Margendruck verdeutlicht. Die im Dezember 2025 geschlossene Vereinbarung mit der US-Regierung zur Preissenkung innovativer Medikamente dürfte hier bereits eingepreist sein.
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Die Aktionäre dürfen sich dennoch über eine Dividendenerhöhung auf 3,70 Franken (+5,7%) freuen – die 29. Erhöhung in Folge seit 1996. Zudem kaufte Novartis 2025 eigene Aktien im Wert von 8,9 Milliarden Dollar zurück. Die Nettoverschuldung stieg dadurch allerdings auf 21,9 Milliarden Dollar.
Mit der geplanten Übernahme von Avidity Biosciences, deren Abschluss für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet wird, setzt Novartis auf RNA-Therapien bei Muskelerkrankungen – potenzielle Milliarden-Chancen, die jedoch erst mittelfristig wirken werden.
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