Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat sich offiziell aus Indien zurückgezogen. Ein Konsortium unter Führung von Waverise Investments übernimmt einen Mehrheitsanteil von knapp 71 Prozent an der indischen Tochtergesellschaft. Der Deal hat ein Volumen von 14,46 Milliarden Rupien – umgerechnet rund 135 Millionen Euro.
Damit ist der bereits im Februar 2024 angekündigte strategische Rückzug aus dem Schwellenland nun besiegelt. Die Kontrolle über Novartis India geht vollständig an das Käuferkonsortium über, dem neben Waverise auch Chryscapital Fund X und Two Infinity Partners angehören.
Strategische Neuausrichtung
Der Verkauf passt in die Konzernstrategie von Novartis, sich auf Kernmärkte und lukrativere Geschäftsbereiche zu konzentrieren. Indien galt zwar als Wachstumsmarkt, doch die Margen blieben hinter den Erwartungen zurück. Mit dem Exit schafft sich Novartis Spielraum für Investitionen in höhermargige Therapiegebiete.
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Die indische Börsentochter war für den Konzern zunehmend zu einem Bremsklotz geworden. Während andere Schwellenländer höhere Renditen abwarfen, blieb das Indien-Geschäft hinter den internen Zielvorgaben zurück. Die strategische Überprüfung, die vor knapp zwei Jahren eingeleitet wurde, führte nun zum kompletten Ausstieg.
Was bedeutet das für Anleger?
Für die Novartis-Aktie dürfte der Deal weitgehend neutral ausfallen. Mit 135 Millionen Euro bewegt sich der Verkaufspreis im überschaubaren Rahmen – bei einer Marktkapitalisierung von über 180 Milliarden Euro fällt die Transaktion kaum ins Gewicht. Entscheidender ist die strategische Botschaft: Novartis konzentriert sich konsequent auf profitablere Märkte und scheut sich nicht, sich von weniger attraktiven Standbeinen zu trennen.
Die Käuferseite mit Private-Equity-Gesellschaften signalisiert zudem, dass auch andere Investoren an das Potenzial des indischen Pharmagewerbes glauben – nur eben mit einem anderen Geschäftsmodell als ein globaler Konzern es verfolgt.
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