Novo Nordisk Aktie: Ein ungewisser Weg!

Novo Nordisk legt Quartalszahlen vor. Der Preiskampf bei Abnehmpillen mit Eli Lilly verschärft sich, während die Aktie Verluste verzeichnet.

Novo Nordisk Aktie
Kurz & knapp:
  • Wegovy-Pille übertrifft Erwartungen
  • Eli Lilly startet Konkurrenzprodukt Foundayo
  • Aktie verliert 37 Prozent auf Jahressicht
  • Umsatzprognose für 2026 gedrückt

Novo Nordisk steht vor einem entscheidenden Mittwoch. Die neue Abnehmpille Wegovy verzeichnet eine massive Nachfrage. Parallel dazu eskaliert der Preiskampf mit dem US-Rivalen Eli Lilly. Am morgigen 6. Mai öffnet der dänische Pharmakonzern seine Bücher für das erste Quartal. Anleger erhoffen sich klare Signale.

Starker Start mit einem Haken

Die Markteinführung der oralen Wegovy-Pille übertrifft bisher die Erwartungen. Im ersten Quartal zählte das Analysehaus IQVIA rund 721.000 Verschreibungen in den USA. Die Pille zieht offenbar gezielt Patienten an. Viele mieden bisher die klassische Spritze.

Allerdings gibt es ein Problem. Analyst James Gordon von Barclays beobachtet eine Stagnation bei der Einstiegsdosis. Die Zahlen für höhere Dosierungen steigen langsamer als erwartet. Normalerweise wechseln Patienten nach einem Monat auf eine stärkere Variante. Ein verzögerter Wechsel belastet den Umsatz spürbar.

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Eli Lilly greift an

Anfang April endete das Monopol der Dänen. Eli Lilly erhielt die Zulassung für seine Konkurrenzpille Foundayo. Damit startet ein direkter Schlagabtausch. Beide Hersteller verlangen für Selbstzahler 149 US-Dollar im Monat.

Lilly punktet jedoch bei der Handhabung. Patienten können Foundayo jederzeit einnehmen. Orale Wegovy-Dosen erfordern dagegen einen leeren Magen. Anwender müssen sie morgens schlucken und danach 30 Minuten fasten. Ein klarer Nachteil im Alltag. Analyst Trung Huynh von RBC rät zur Geduld. Er rechnet mit ein bis zwei Jahren, bis sich feste Marktanteile etablieren.

Düstere Prognosen und Kursverluste

Die Börse reagiert seit Monaten nervös. Aktuell notiert die Novo-Nordisk-Aktie bei 38,35 Euro. Auf Jahressicht verlor das Papier rund 37 Prozent an Wert. Immerhin brachte die vergangene Woche ein Kursplus von neun Prozent.

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Seit dem Rekordhoch verdampften Milliarden an Marktwert. Für den morgigen Bericht erwarten Analysten schwache Zahlen. Der Umsatz dürfte im Jahresvergleich um acht Prozent sinken. Beim Gewinn je Aktie rechnen Experten mit einem Minus von 16 Prozent.

Im Februar schockte das Management den Markt. Der Vorstand prognostizierte für 2026 einen spürbaren Umsatzrückgang. Dieser könnte bis zu 13 Prozent betragen. Einige Investoren hoffen nun auf eine Anhebung der unteren Prognosegrenze.

Am Mittwochmorgen müssen die Dänen liefern. Investoren achten genau auf die Verkaufszahlen der neuen Pille. Auch die Entwicklungspipeline steht im Fokus. Enttäuschungen bei klinischen Studien hatten das Vertrauen zuletzt beschädigt. Hält das Unternehmen an seiner schwachen Jahresprognose fest, drohen weitere Kursverluste.

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