Novo Nordisk Aktie: Zollkrieg bedroht US-Geschäft

Drohende US-Zölle und der Grönland-Konflikt gefährden die hohen Margen von Novo Nordisk in den USA. Die Aktie verliert nach kurzer Erholung erneut an Boden.

Novo Nordisk Aktie
Kurz & knapp:
  • US-Markt ist zentral für Wachstum und Margen
  • Trump droht mit Zöllen auf Arzneimittelimporte
  • Aktie verlor über ein Drittel an Wert
  • Wettbewerb mit Eli Lilly belastet zusätzlich

Die Aktie des dänischen Pharmariesen steht unter Druck. Während zum Wochenbeginn deutliche Gewinnmitnahmen einsetzten, droht ein neuer Belastungsfaktor: Die Zolldrohungen von Donald Trump und mögliche Gegenmaßnahmen der EU könnten das lukrative US-Geschäft massiv beeinträchtigen. Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate hat der Titel bereits mehr als ein Drittel an Wert verloren.

Der US-Markt ist für Novo Nordisk weit mehr als nur eine Umsatzquelle. Die deutlich höheren Preise und Margen für Diabetes- und Adipositasmedikamente wie Ozempic und Wegovy in den Vereinigten Staaten treiben nicht nur das Wachstum, sondern rechtfertigen auch die ambitionierte Bewertung der Aktie. Genau hier setzt die neue Bedrohung an.

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Grönland-Streit wird zur Zollfalle

Trump hatte bereits in der Vergangenheit mit drastischen Zöllen auf Arzneimittelimporte gedroht. Nun verschärft der Streit um Grönland die Lage zusätzlich: Strafzölle auf Waren aus mehreren europäischen Ländern, darunter auch Dänemark, stehen im Raum. Gleichzeitig fordert der US-Präsident deutlich niedrigere Medikamentenpreise – ein doppelter Angriff auf die Margen des Konzerns.

Die politischen Entwicklungen treffen Novo Nordisk in einer ohnehin angespannten Phase. Der intensive Wettbewerb mit dem US-Konkurrenten Eli Lilly belastet zusätzlich. Ein Blick auf den Chart zeigt die Dimension: Die seit Jahresstart 2026 angelaufene Erholung steht auf wackeligen Beinen.

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Erste positive Signale verpuffen

Am Freitag hatte der Titel noch deutlich zugelegt, nachdem erste Verordnungsdaten einen vielversprechenden Start für die neue Abnehmpille in den USA signalisierten. Doch die allgemeine Marktschwäche und die Zollunsicherheit führten zum Wochenstart zu einem Rücksetzer. Der Kampf gegen einen wichtigen Widerstand geht damit in die nächste Runde.

Kann der Pharmariese die Kurswende schaffen oder wird das US-Geschäft zur Belastung? Novo Nordisk steht vor strategischen Entscheidungen bei Produktion, Preisgestaltung und Marktprioritäten. Sollte sich der Grönland-Streit zu einem ausgewachsenen Zollkrieg zwischen USA und EU entwickeln, dürfte die Volatilität weiter zunehmen.

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